28.02.2013  Live Entertainment  Szene

Michael Jacksons Tod: Jacksons und AEG Live vor Gericht

 

Los Angeles - Der Promoter AEG Live soll Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray fahrlässig angeheuert haben und damit Mitschuld am Tod des Entertainers haben. Mutter Katherine Jackson wird im April gemeinsam mit dem Veranstalter vor Gericht stehen.

Laut Katherine Jackson trägt AEG Live die Schuld daran, dass Conrad Murray als Leibarzt für Michael Jackson engagniert wurde. Der Promoter habe den früheren Kardiologen zudem nicht ausreichend überprüft. Vor Gericht soll außerdem geprüft werden, ob AEG Live Kontrolle über Conrad Murray hatte, während Michael Jackson für seine Comeback-Konzerte im Rahmen der "This Is It Tour" übte. Conrad Murray zeichnete für die Injektion verantwortlich, die zum Tod des Superstars führte.

Michael Jackson verstarb, bevor der Vertrag zwischen Conrad Murray und AEG Live unterschrieben war. Deshalb argumentiert AEG Live, er sei kein Angestellter der Firma gewesen. Conrad Murray sollen nach Medienangagen 150.000 US-Dollar Entlohnung für einen Monat versprochen worden sein.

Conrad Murray hatte Michael Jackson mit dem Medikament Propofol behandelt, um seine Schlafprobleme zu kurieren. Vor Gericht soll nun geklärt werden, welche Verantwortung AEG Live trifft. Katherine Jackson hatte die Klage im September 2010 angestrengt, die Gerichtsverhandlung ist für den frühen April angesetzt.

Conrad Murray selbst wurde bereits wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt, die jedoch bei guter Führung auf zwei Jahre reduziert werden können.

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