29.06.2012  Live Entertainment  International

Melvin Benn und "Glastonbury Festival" gehen getrennte Wege

 

London - Melvin Benn, Geschäftsführer von Festival Republic, gibt die Organisation für das "Glastonbury Festival" ab, um sich künftig umfassender auf das Wachstum seiner anderen Events und Projekte, die er aus der Taufe gehoben hat, zu konzentrieren.

Nachdem der Gründer des "Glastonbury Festivals", Michael Eavis, 2002 aufgrund von Überschreitungen der Kapazitäten bei der Vorjahresveranstaltung strafrechtlich verfolgt wurde, übernahm Benn gegen Ende des Jahres 2001 in Zusammenarbeit mit Eavis die Organisation dieses Events.

Dem Abschied vom "Glastonbury", welcher als "einvernehmlich und herzlich" beschrieben wird, folgt für Benn nun die konzentrierte Arbeit für einige andere Events und Projekte, wie beispielsweise das "Hove Festival" in Norwegen, das "Berlin Festival" in Deutschland und Irlands "Electric Picnic". Darüber hinaus zeichnet er als Vorsitzender mitunter für das Londoner Wembley-Stadion verantwortlich.

"Wir haben beide viel über Festivals gelernt und zusammen haben wir es geschafft, das 'Glastonbury' zu dem zu machen, was es heute ist. Ich werde es sehr bedauern ihn gehen zu sehen, aber er trägt eine wahnsinnig große Verantwortung für all seine anderen Shows auf der ganzen Welt und deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt sich zu trennen", kommentiert Michael Eavis die langjährige Zusammenarbeit mit Benn.

Melvin Benn fügt dem hinzu: "(...) Es ist Zeit für einen Wechsel. Es war eine wunderbare Reise mit Michael, aber 2002 gab es das Engagement beim 'Latitude', in Berlin, beim 'Hove' und dem 'Electric Picnic' noch nicht und genau an diesem Punkt setze ich nun Prioritäten (...)."

Das "Glastonbury Festival" pausiert 2012, im kommenden Jahr soll das legendäre Open Air aber wie gewohnt über die Bühne gehen.

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