18.08.2010
Wirtschaft
London – Maltby Capital Limited, Mutterkonzern der EMI Music Group, meldet Umsatz- und Gewinnsteigerung bei EMI. Für das Geschäftsjahr, das am 31. März endete, verbuchte EMI Einnahmen von 1,651 Milliarden britischer Pfund. Im Jahr 2009 waren es 1,569 Milliarden Pfund. Die Gewinne vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stiegen von 293 Millionen auf 334 Millionen Pfund.
Der operative Cashflow konnte um 55 Prozent auf 250 Millionen Pfund gesteigert werden. Dieser betrug im vergangenen Jahr noch 161 Millionen Pfund. Und: Musste EMI 2009 noch Verluste in Höhe von 1,567 Milliarden Pfund verbuchen, werden diese fürs Geschäftsjahr 2010 nur noch mit minus 512 Millionen Pfund ausgewiesen. Zu diesem Ergebnis hätten sowohl EMI Music als auch EMI Music Publishing beigetragen.
Und selbstverständlich auch die EMI-Künstler. Zu den Bestsellern zählen neben den Beatles mit 13 Millionen verkaufter Alben weltweit noch Robbie Williams mit "Reality Killed The Video Star" (2,5 Millionen Alben digital und physisch), das bei Capitol Nashville unter Vertrag stehende Trio Lady Antebellum, das mit "Need You Now" das bislang bestverkaufte Album in den USA veröffentlichte, sowie Norah Jones, die für ihren Longplayer "The Fall" bislang über zwei Millionen Käufer fand.
Weiterhin gut im Rennen liegen David Guetta (mit 1,75 Millionen verkaufter Einheiten von "One Love"), Lily Allen, Depeche Mode und Katy Perry.