16.02.2016  Recorded Music  Österreich

Las Vegas Records feiert 10-Jähriges mit Universal-Koop

 

Wien - Das Wiener Indie-Label Las Vegas Records feiert sein zehnjähriges Bestehen. Seit kurzem kooperiert das Label mit Universal Music Austria.

Las Vegas war, das ist bekannt, dereinst nur ein kleiner Flecken mit wenig Grün, gelegen in dem, was die Amis gerne "in the middle of nowhere" nennen. Man weiß, was draus geworden ist, und Glück hatte einen nicht geringen Anteil daran.

Las Vegas Records ist ein Indie-Label aus Wien, welches dieser Tage seinen zehnten Geburtstag feiert. Das ist, mit Verlaub, schon ein stattliches Alter für einen Indie und der Zehner wird gemeinhin nur erlebt, wenn man neben der Idee, den Glauben an das eigene Tun und an das Potenzial des Rosters hat und hin und wieder auch das Glück vorbeischaut. So war es und so ist es bei Las Vegas Records.

2006 die ersten Releases mit den Bands C60 und Cafe Amigo. 2008 dann das Album, das Glück und das "dran Glauben" vereinte: Eine Compilation mit Fußball-Songs zur EM mit dem Titel "Lieber ein Verlierer sein", die erste internationale Veröffentlichung des Labels. Schweizer und österreichische Bands besangen das Spiel.

Später kamen Acts wie Dawa in die Charts, Kommando Elefant schafften den Sprung vom Insider zur landesweiten Bekanntheit und auch Leyya blieben nicht unerfolgreich – und nicht unbeobachtet.

"Die sind immer interessanter geworden"

Las Vegas Records, das sind Andreas Jantsch und Alfred Peherstorfer. Seit Januar 2016 kooperiert das Label mit Universal Music Austria. Deren Geschäftsführer Hannes Eder war bereits seit einiger Zeit positiv aufgefallen, wie das Label A&R-politisch agiert und welche Künstler es veröffentlicht. "Die sind immer interessanter geworden. Nicht nur was sie produzieren, sondern auch, dass der Roster so ist, weil die Menschen, die dahinterstehen, so sind wie sie sind", so Eder.

Andreas Jantsch sieht in der neuen Konstellation vor allem den Vorteil "der zwei Welten, die aufeinander treffen. Ein flexibler Indie und der Partner mit seinen internationalen Strukturen. Wir empfinden es als sehr geschickte, zukunftsträchtige Kombination".

Die erste Veröffentlichung der jungen Partnerschaft ist das Album der Band Viech. "Fünf bärtige, g’standene Steirer, die mit allerhand Instrumenten bewaffnet aus voller Kehle um ihr Leben singen. Ein Frontman ist nicht auszumachen, es ist das Kollektiv, das einem da mit voller Wucht und bedingungslos entgegenbläst", sagt die Website. Programmatischer Album-Titel: "Yeah!".

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