17.02.2012
Szene
Berlin - Lana del Rey bleibt im Gespräch. Nachdem sie in einem Interview angekündigt hatte, kein weiteres Album veröffentlichen zu wollen, wurde nun bekannt, dass die US-Amerikanerin bei Vertragsunterzeichnung bei Polydor um die 60 Songs im Gepäch hatte – genug Material für mehr als drei Alben.
Polydor habe allein in der ersten Woche weltweit 900.000 Einheiten von Lana del Reys "Born To Die" ausgeliefert. Mit dem Album landete Lana del Rey auf Platz eins der britischen Charts und sorgte auf der Insel für das erfolgreichste Chart-Debüt des Jahres. Auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz landete "Born To Die" auf dem Chart-Thron. Mit der Single "Video Games" konnte Lana del Rey zudem den Spitzenplatz der deutschen Single-Charts erklimmen.
Ferdy Unger-Hamilton, President bei Lana del Reys Label Polydor, enthüllte jetzt in einem Interview mit der "Music Week", das die Sängern 60 "brilliante" Songs in der Schublade habe. Mit dem Magazin diskutierte er die starke Präsenz der Künstlerin auf Portalen wie Twitter und YouTube – ein Hype der inzwischen eine Art Eigenleben entwickelt habe.
"Das alles hat wegen der Kraft eines einzigen Songs begonnen", so Unger-Hamilton. "Während wir hier sprechen steht 'Video Games' seit acht oder neun Wochen in den Top 20 der britischen Charts. Dieses Projekt wäre mit solch einem Rummel zum Desaster verkommen, hätte Lana del Rey nicht schon um die 60 Songs geschrieben, als wir sie unter Vertrag nahmen."
Diese Worte können als Versicherung dafür gelten, dass Lana del Rey wohl auch in Zukunft noch musikalisch von sich Reden machen wird. Das Album "Born To Die" erreichte in 18 Ländern Platz eins der iTunes-Charts und entwickelte sich zum schnellstverkauften digitalen Album Frankreichs. Das YouTube-Video zu Lana del Reys "Video Games" hat inzwischen 28 Millionen Views überschritten.
Das Video zu Lana del Reys "Video Games". Auf tape.tv gibt es noch weitere Musikvideos von Lana del Rey.