19.05.2014  Recorded Music  Szene

Kollegah: mit "King" auf Eins, Gold nach 24 Stunden, 18 Singles in den Top 100 | mit Video

 

Berlin - Kollegah stürmt mit seinem neuen Album "King" auf Platz eins der deutschen Charts, wie Universal Music bekannt gibt. Das Album des Rappers hatte bereits 24 Stunden nach dem Release Gold-Status erreicht.

Kollegah "Du bist Boss"



Deutschland hat einen neuen Rap-König: Kollegah erobert mit "King" den Spitzenplatz der deutschen Album-Charts. Außerdem notiert Kollegah mit 18 Singles gleichzeitig in den aktuellen Top 100.

"King", das aktuelle Album des Rappers, knackte in der vergangenen Woche zahlreiche Rekorde. So erreichte Kollegah mit "King" innerhalb von 24 Stunden mit 115.446 verkauften Einheiten Gold-Status. Mit 161.976 verkauften Einheiten gelingt Kollegah mit "King" die stärkste erste Verkaufswoche eines Deutschrap-Albums aller Zeiten sowie die stärkste erste Verkaufswoche genreübergreifend in Deutschland seit knapp zehn Jahren.

Damit nicht genug, eroberte Kollegah als erster deutscher Act die Spitzenposition der globalen Spotify-Charts und stellte mit 10,9 Millionen Album-Streams in der ersten Woche einen neuen Spotify-Rekord auf. Bisheriger Rekordhalter war Marteria mit seinem aktuellen Album, "Zum Glück in die Zukunft II" (Four Music/Sony Music).

"King" von Kollegah erschien am 9. Mai über Selfmade Records im Vertrieb von Universal Music. Es ist das dritte Nummer-eins-Album für das Düsseldorfer Hip-Hop-Label in Folge. Der Erfolg des Albums in allen Vertriebskanälen zeige klar, dass Streaming nicht die physischen und non-physischen Verkäufe kannibalisiere, sondern zusätzliche Zielgruppen erschließe, heißt es von Seiten des Labels.

Kollegah "King"



"Wir sind glücklich und stolz auf dieses Rekordergebnis, das den hohen Stellenwert von deutschem Hip-Hop in der Jugendkultur und in der hiesigen Musiklandschaft eindrücklich unter Beweis stellen sollte", so Elvir Omerbegovic, Geschäftsführer von Selfmade Records. Ein Erfolg dieses Ausmaßes sei für das Genre immer jenseits jeglicher Vorstellungskraft gewesen. "Aber besonders Kollegah selbst ist über sich hinausgewachsen. Niemand hat diesen Erfolg mehr verdient als er. Mein Dank gilt auch unserem neuen Partner Universal Music. Frank Briegmann hatte die Weitsicht, dieses Konstrukt mit mir gemeinsam zu erschaffen und wir haben vom Start weg recht behalten. Wir beide lieben es, Wege zu gehen, die vor uns noch keiner beschritten hat. Ich hoffe sehr, dass diese Rekorde einen Beitrag dazu leisten, dass noch mehr Kanäle für Hip-Hop geöffnet werden."

Der Selfmade-Records-Chef appelliert an die deutschen Radiomacher: "Vor 20 Jahren lief kein Rap in den amerikanischen Radios, heute ist Rap der neue Pop. Es gibt viele Millionen da draußen, die sicher gerne einschalten würden. Ich freue mich schon darauf, die Sender mit dem kommenden 257ers Album zu bemustern."

Auch Frank Briegmann, President Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon, freut sich über den Erfolg von Kollegah: "Ich gratuliere Kollegah zu seinem phänomenalen Erfolg. Mit 'King' ist ihm ein großer Wurf, nicht nur in seiner eigenen Karriere, sondern im deutschen Rap, gelungen. Genauso gratuliere ich Elvir und seinem Team und freue mich, dass diese erste Veröffentlichung in unserem Joint Venture zeigt, wie gut sich Selfmade Records und Universal Music ergänzen. Ich bin mir sicher, dass wir aus dieser Konstellation noch viel hören werden."

Hintergrund

Kollegah setzte im Vorfeld der Veröffentlichung von "King" in Sachen Marketing auf YouTube. Sein YouTube-Kanal Bosshaft TV ist mit knapp 550.000 Abonnenten einer der meistgesehenen YouTube-Kanäle eines deutschen Künstlers. Der Aufwand – fast täglich ein neues Video für die Fans – zahlte sich bislang aus.

Im "musikmarkt"-Schwerpunkt "YouTube: Großes Potenzial oder Künstler-Ausbeutung" setzten wir aus ausgiebig mit YouTube als Umsatzquelle für Künstler auseinander. Auch Kollegah kam zu Wort und sprach über YouTube als Einnahmequelle. Als "musikmarkt"-Abonnent finden Sie den Artikel natürlich auch online. >> Weiter zum Artikel "YouTube: Großes Potenzial oder Künstler-Ausbeutung"

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