15.10.2012
Digital+Mobil
New York - Der Musik-Streaming-Dienst Spotify will nach Italien, Polen und Japan expandieren. Kürzlich gab das Unternehmen auf seiner Homepage Stellenanzeigen für Manager-Posten in Mailand und Warschau auf.
Seit 2006 arbeitet das schwedische Entwickler-Team rund um Spotify-CEO Daniel Ek an dem Streaming-Dienst. Derzeit ist Spotify in Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Belgien, der Schweiz, den Vereinigten Staaten, Neuseeland und Australien verfügbar. Nun beäugt Spotify den italienischen und polnischen Markt, wie Stellenanzeigen nahelegen. Auch Japan steht laut Billboard einem Bericht zufolge auf der Wunschliste von Spotify, und soll im Januar 2013 umgesetzt werden.
In Europa dürfte das Expandieren von Spotify kein Problem sein, da ähnliche Musik-Streaming-Dienste bereits Fuß gefasst haben. Der japanische Musikmarkt ist jedoch der zweitgrößte der Welt und sich dort zu etablieren ist ein schwieriges Unterfangen. Der erste Abo-Musikdienstleister in Japan, Napster Japan, musste im Mai 2010 schließen. Hinzu kommt, dass derzeit nur rund 24 Prozent der japanischen Bevölkerung ein Smartphone besitzt. Diese sind aber im Abo-Musikgeschäft wegen des mobilen Zugangs essentiell.