20.10.2015  Recorded Music  International

IMPALA fordert EU zur Anwendung des Prinzips des "fairen und gleichberechtigten Zugangs" auf

 

Brüssel – Anlässlich des zehnten Jubiläums der Verabschiedung der UNESCO-Konvention zum Schutz der kulturellen Vielfalt hält der Indie-Verband IMPALA die Europäische Union an, bei der konkreten Umsetzung voranzugehen. Laut IMPALA müsse das "starke Verlangen der Bürger nach Kultur und Vielfalt" durch das Prinzip des "fairen und gleichberechtigten Zugangs" gestillt werden.

Im Januar dieses Jahres hatte IMPALA einen Zehn-Punkte-Plan für Europa (Digital Action Plan) vorgelegt, an dem sich das EU-Parlament bei der Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen aus dem Kultur- und Kreativsektor orientieren sollte. Die Forderungen reichten von dem Verfestigen von Rechten, die das Wachstum des Digitalmarkts vorantreiben und Europas Copyright-Kapital stärken, bis zur Verankerung der Kultur und Vielfalt im Herzen von Europas internationaler Arbeit.

Teil der Lösung ist laut IMPALA auch, Europas "fehlende Mitte" aufzubauen. Hierzu sollen eine neue behördliche Umgebung und ein Wettbewerbsansatz entworfen, eine weitere Konzentration in der Musikwirtschaft verhindert und neue Regeln aufgestellt werden, die ungerechte Handelspraktiken gegenüber kleinen und mittelständischen Unternehmen verbieten. Das Prinzip des "fairen und gleichberechtigten Zugangs" sei darüber hinaus der Schlüssel, um den geplanten "Digital Single Market" innerhalb Europas zu erreichen.

Helen Smith, Executive Chair von IMPALA: "Das zehnjährige Jubiläum ist für die EU eine großartige Gelegenheit, die Initiative zu ergreifen, wobei unser Zehn-Punkte-Plan hoffentlich einen Denkanstoß liefert. IMPALA wird im Rahmen seines eigenen 15-jährigen Jubiläums die Vielfalt im Indie-Sektor in den kommenden Monaten mit einer Reihe von Veranstaltungen feiern, also haltet die Augen offen!"

0 Leser fanden diesen Beitrag lesenswert

0 Leser fanden diesen Beitrag weniger lesenswert

Vielen Dank für Ihre Meinung.

Sie haben schon an der Berwertung teilgenommen.

Sie haben ihre Meinung geändert.


 
 
 

Weitere News