19.12.2011
Digital+Mobil
Manhattan, New York – Im Fall Grooveshark haben sich Sony Music und Warner Music auf die Seite von Universal Music gestellt. Universal hatte das Streaming-Portal im vergangenen Monat verklagt : Angeblich hätten Mitarbeiter von Grooveshark selbst unlizenzierte Songs hochgeladen und damit gegen den Digital Millenium Copyright Act (DMCA) verstoßen.
Die Kläger berufen sich vor allem auf den internen E-Mail-Verkehr bei Grooveshark. Daraus sei ersichtlich, dass Grooveshark-Mitarbeiter selbst urheberrechtlich geschützte Songs hochgeladen hätten, um Lücken im Song-Katalog ihres Unternehmens zu füllen.
Damit muss sich Grooveshark nun gegen sämtliche Major-Labels durchsetzen. Zumindest EMI Music bislang ein Partner des umstrittenen Musikdienstes gewesen. Das dürfte sich jedoch mit der Übernahme durch Universal Music im vergangenen Monat erübrigt haben.