14.10.2010
Digital+Mobil
London - Google erklärte, sich aktiv an der Suche nach illegalen Dateien im Internet beiteiligen zu wollen. Allerdings koste dieser Dienst die Rechteinhaber fünf US-Dollar je 1000 Suchanfragen.
Dies sei ein Pauschalbetrag, den Google für das Benutzen der Software Site Search verlange, so James Pond, einer der Manager bei Google. Das Entfernen der Inhalte bleibe natürlich kostenlos. Der Internet-Gigant reagierte damit auf erneute Froderungen von RIAA und IFPI, Google möge effizienter gegen Internet-Piraterie vorgehen.
Laut "Cnet" dürfte Googles Vorschlag nur wenig Anklang bei der Musikindustrie finden. Allerdings seien vor allem die Majors in einer guten Verhandlungsposition: Möchte Google seinen Musikdienst wie geplant umsetzen, sei der Konzern auf die Kooperationsbereitschaft der Rechteinhaber angewiesen – zumal der Internet-Riese einige Besonderheiten implementieren möchte, für die spezielle Lizenz-Deals getroffen werden müssen.