26.07.2012
Wirtschaft
München/Hamburg – Der Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und das Branchenmagazin "Musikmarkt" haben am heutigen 26. Juli in Berlin eine von ihnen in Auftrag gegebene aktuelle Konsumstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vorgestellt. Die Studie belegt auch interessante Informationen zu der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Veranstaltungsgenres. Umsatzzuwächse erzielten 2011 erstaunlicherweise die klassische Musik und die Oper, Hard Rock/Heavy Metal und Musik-Festivals.
Das wirtschaftlich bedeutendste Genre, das Musical, konnte trotz eines weiterhin hohen Umsatzniveaus von den Wachstumsimpulsen nicht profitieren. Der Umsatzanteil des Genres am Musikveranstaltungsmarkt sank um 2 Prozent, was jedoch durch geringfügig gestiegene Kartenpreise ausgeglichen wurde. Auf längere Sicht sind die Anteile der Repertoirearten im Musikbereich - von gewissen Schwankungen abgesehen - allerdings relativ konstant, wobei klassische Musik noch nie auf so einem hohen Niveau war wie in 2011.
Bei Veranstaltungen, bei denen Musik nicht im Vordergrund steht, war das Comedy-Genre der Gewinner. Es verzeichnete gegenüber 2009 einen Umsatzzuwachs von 80 Millionen Euro und damit einen Anstieg von fast 50 Prozent des Umsatzes des Jahres 2009.
Die demografische Entwicklung der Bevölkerung spiegelt sich auch in der Altersstruktur der Veranstaltungsbesucher wider: Bei Veranstaltungsbesuchen wird jeder dritte Euro inzwischen von Senioren ab 60 Jahren und jeder fünfte Euro von der Zielgruppe 40 bis 49 Jahre ausgegeben.
Diese und zahlreiche weitere aufschlussreiche Informationen zu Besucherzahlen, Eintrittspreisen und der wirtschaftlichen Bedeutung der diversen Veranstaltungssparten und Genres liefert die Studie in 28 Charts mit ausführlichen Erläuterungen. Die aktuelle Studie kann für 79 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) direkt unter www.musikmarkt.de/Brancheninsider/Buecher-Verlagsprodukteoder der E-Mail-Adresse anzeigen@musikmarkt.de bestellt werden.
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