21.07.2010  Recorded Music  Digital+Mobil

Gelingt Spotify der US-Start?

 

Stockholm - Trotzdem Daniel Ek, CEO von Spotify, weiter bekräftigt, bezüglich eines US-Starts des Portals mit Partnern in Kontakt zu sein, halten Branchenexperten von "Billboard" es für fraglich, ob der Launch bis Ende des Jahres in trockenen Tüchern liegt. Dabei ist die Marktsituation für ein neues Start-up nicht ungünstig.

Nach Zahlen des Analysten PriceWaterhouseCoopers stieg das Kapital-Investment in neuaufstrebende Firmen im zweiten Quartal 2010 um 34 Prozent auf 6,5 Milliarden US-Dollar. 2008 wurden noch lediglich 28 Milliarden US-Dollar in Startups investiert. In der ersten Hälfte dieses Jahres haben Investoren 18 Musik-Start-ups den Einstieg in den Markt ermöglicht, so "Billboard".

Daniel Ek hatte dem US-Magazin im Februar versichert, für einen US-Start "sehe es sehr gut aus". Zum ersten Mal hatte Ek im Sommer vergangenen Jahres verlauten lassen, mit seinem Streaming-Dienst in den USA an den Start gehen zu wollen. Auch für Deutschland ist ein Launch von Spotify geplant. Hierzulande verzögert sich der Start jedoch, da sich der Konzern mit Sitz in Schweden im Februar nicht mit der GEMA einigen konnte (www.musikmarkt.de berichtete). Die deutsche Verwertungsgesellschaft besteht auf der Rechtevergütung pro Titel, die Gebühren dafür sind Spotify jedoch zu hoch.

Derzeit nutzen rund sieben Millionen User Spotify. Der Dienst ist in Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden verfügbar. Die meisten Nutzer hat Spotify mit etwa sechs Millionen in Großbritannien.

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