19.06.2012
Messen/Events
Los Angeles - Die Electronic Entertainment Exposition (E3) wurde in diesem Jahr von 45.700 Interessierten besucht. Im Vorjahr hatte die Messe noch 46.800 Menschen angezogen. Die Entertainment Software Association (ESA) zieht vor diesem Hintergrund einen Standortwechsel in Erwägung. 2010 hatte die E3 noch 45.600 Besucher anlocken können, so dass nach einer positiven Entwicklung im Vegleich zu 2011 nun erneut ein Besucherrückgang hingenommen werden musste.
Die ESA denkt nun laut darüber nach, die Electronic Entertainment Exposition zu verlegen. Die E3 hat ohnehin nicht immer in Los Angeles stattgefunden. In den Jahren 1997 und 1998 beispielsweise fand die Branchenmesse in Atlanta statt. Der Vorsitzende der ESA Michael Gallagher äußerte sich gegenüber der "L.A. Times" dahingehend, dass ein Standortwechsel bereits im kommenden Jahr durchaus in Frage kommt. Ein Umzug der Messe wäre für Los Angeles durchaus ärgerlich, denn das Event sorgt jedes Jahr für etwa 30.000 belegte Hotelzimmer und ist damit eine der lukrativsten Konferenzen im Los Angeles Convention Center. Die E3 generiert insgesamt Jahr für Jahr rund 40 Millionen US-Dollar in nur vier Tagen.
Gallagher sagte gegenüber der "L.A. Times", dass die ESA derzeit noch mit der Stadt Los Angeles verhandele. Sollte man sich allerdings in Punkten, mit denen die Veranstalterin nicht zufrieden ist, nicht einigen können, werde man die Electronic Entertainment Exposition (E3) in einer anderen Stadt neu ansiedeln. Der Vorsitzende der Entertainment Software Association verriet zwar nicht, wo es die E3 hinverschlagen könnte, aber nach Informationen der L.A. Times stehen San Francisco, New York, Chicago und New Orleans zur Debatte.