19.02.2010  Recorded Music  Digital+Mobil

GEMA und Spotify kommen zu keiner Einigung

 

Barcelona/Berlin - Der Deutschland-Start des Streaming-Portals Spotify verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Wie "Heise Online" berichtet, ist das "größte Hindernis" für Spotify die GEMA. Die Verwertungsgesellschaft bestehe auf einer Vergütung pro Titel, Spotify sind die Gebühren dafür jedoch zu hoch.

"Die Gebührenanforderung der GEMA ist einfach zu hoch", erklärte Spotify-Gründer Daniel Ek "Heise Online" zufolge. Ek würde eine Vergütung pro Abonnent bevorzugen, doch darauf will die GEMA nicht eingehen, um "einer Entwertung der Musik in solchen 'All You Can Eat'-Modellen entgegenzuwirken", so "Heise Online weiter.

Eks Position ist nachvollziehbar, sollten die Zahlen stimmen, die er während des GSMA Mobile World Congress in Barcelona angab: Derzeit nutzten den Dienst rund sieben Millionen User, die jeweils im Schnitt 15.000 Songs in ihren Playlists haben.

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