30.05.2012  Live Entertainment  Wirtschaft

GEMA-Tarife: Online-Petition hat bereits über 100.000 Unterstützer

 

München/Neustadt - Innerhalb von weniger als zwei Monaten hat die Online-Petition "Gegen die Tarifreform 2013 – GEMA verliert Augenmaß" über 100.000 Unterzeichner für sich gewonnen. Mit der Petition bringen die Unterzeichner ihre Bedenken vor, vom drohenden "Disko-Sterben" ist die Rede, von Club-Schließungen und auch von Gebühren-Erhöhungen um bis zu 1400 Prozent.

Gestartet wurde die Online-Petition gegen die neue GEMA-Tarifstruktur für den Veranstaltungsbereich von Matthias Rauh, dem Inhaber der Event-Agentur giga event in Neustadt im Harz, in Absprache mit der Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. Mit der Petition will der Eventmanager den "öffentlichen Druck auf die GEMA" erhöhen, wie er gegenüber "Der Westen" betont: "Man darf sich doch nicht alles gefallen lassen."

Auf der dazugehörigen Homepage der Online-Petition heißt es: "Die Tarifänderungen führen zu existenzbedrohenden Erhöhungen der GEMA-Gebühren für Livemusik- und Tonträgerveranstaltungen. Die GEMA will offensichtlich ihre Einnahmen auf Kosten der Musikveranstalter erheblich steigern."

Die Online-Petition läuft noch 127 Tage. Weitere Infos gibt es www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass.

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