20.07.2012
International
Sydney - Kürzlich wurde in Australien die Event Safety Alliance Australia (ESAA) gegründet. Ziel der Organisation ist es, einen Leitfaden für die Live Entertainment Branche vor allem im Hinblich auf die Sicherheit bei Veranstaltungen auszuarbeiten. Vor allem die weltweit zunehmenden Unfälle bei der Produktion von Live Events bereite vielen nun in der ESAA zuammengeschlossenen Branchenmitgliedern Kopfzerbrechen.
Die ESAA wolle Mitglieder aus allen vielfältigen Bereichen der Live-Entertainment-Industrie zusammen bringen, um eine wirklich representative Stimme für die Australische Industrie zu sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Man wolle nicht nur national daran mitwirken, das Sicherheits- und Notfall-Management zu verbessern, sondern auch mit internationalen Partnern zusammen die besten Lösungen für die Live-Entertainment-Industrie finden – nach dem Motto "lives and safety come first".
Die ESAA hat zudem einige Ziele ausgegeben. So wolle man u.a. einen Australian Event Safety Guide ausarbeiten und dann im ganzen Land verbreiten. Außerdem sollen Treffen und Seminare abgehalten werden, um zum einen über die Arbeit zu informieren, aber auch um den Austausch mit den Mitgliedern zu fördern. Und man will sich auch mit anderen, ähnlichen Organisationen weltweit koordinieren. Zunächst fordern die Initiatoren nun Interessierte auf, Mitglied in der ESAA zu werden. Mehr dazu hier.
Auch bei Branchentreffen wie der ILMC in London wurde über das Thema Leitfaden für die Produktion von Live-Events debattiert. Als Vorbild gilt die in den USA gegründete Event Safety Alliance, in der u.a. Experten aus den Bereichen Bühnenbau, Rigging und Security sowie Spielstättenbetreiber, Veranstalter, Anwälte und Versicherungsexperten. Die ESA erstellt z.B. mit Unterstützung der Mitglieder Handbücher zu Themen wie Crowd Management, Notfall-Planung oder Camping und Sicherheit und stellt diese dann wieder Interessierten zur Verfügung. Mehr dazu hier.