21.07.2011  Recorded Music  Wirtschaft

Europäische Verwertungsgesellschaften unterzeichnen Memorandum

 

München – Die europäischen Verwertungsgesellschaften GEMA, SACEM (mit ARMONIA) und PRS for Music sowie die Agenturen CELAS, PAECOL und DEAL haben ein neues Format zur Standardisierung von Rechnungsbegleitdateien (CCID) entwickelt. Der CCID (Claim Confirmation & Invoice Details) Standard in der Version 13 biete eine verbesserte Kommunikation zwischen Lizenzgebern und Lizenznehmern.

Die zentrale Neuerung gegenüber dem Vorgängerformat besteht in einem standardisierten Dispute-Reporting und einer erhöhten Transparenz von einzelnen Rechnungen. Zudem können abweichende Währungen für Nutzung und Rechnung abgebildet werden. Für das operative Lizenzierungsgeschäft bedeute dies neben einer verbesserten Datenqualität auch eine Effizienz- und Qualitätssteigerung sowie eine Reduzierung der Transaktions- und Kommunikationskosten.

In einem "Memorandum of Understanding" (MoU) haben sich die an der Entwicklung beteiligten Verwertungsgesellschaften und Agenturen auf die Nutzung des neuen CCID Version 13 verständigt.

Alexander Wolf und Nick Williamson, die Managing Directors der CELAS, sind von dem neuen Format überzeugt: "Mit dem CCID Version 13 sind wir in der Lage, den Lizenzierungsprozess zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Das neue Format kann ab sofort eingesetzt werden."

Auch Michel Allain, stellvertretender Direktor von SACEM, ist der Überzeugung: "Nach dem DDEX-MoU wird dieses neue MoU einen erheblichen Beitrag zur Harmonisierung und Standardisierung des Daten-Austausches zwischen DSPs und den Gesellschaften leisten. Die Partner von ARMONIA implementieren diese neueste CCID Version bereits."

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