16.09.2008
Wirtschaft
Brüssel - Der Indie-Branchenverband Impala kritisiert die Zustimmung der Europäischen Kommission zum Merger Sony Music Entertainment, die lediglich auf einer "eingeschränkten Untersuchung" basiere, wie es in einer Mitteilung des Verbandes heißt. Da der neue Konzern die weltweit zweitgrößte Musikfirma mit dem größten Unternehmen für Consumer Electronics vereine, entstünde ein weites Feld "neuer vertikaler und horizontaler Probleme".
Nach Bekanntgabe des Wortlauts der Kommissionsentscheidung will man weitere Schritte prüfen. "Es ist schwierig für uns zu verstehen, wie es solch einen Unterschied zwischen dem was die Kommission sagt und dem was die Kommission tut, geben kann", so Patrick Zelnik, Co-President von Impala und President von Naive.