09.08.2012
Messen/Events
Hamburg - Der Deutsche Radiopreis 2012 geht am 6. September in Hamburg über die Bühne. Nun stehen die ersten Nominierungen fest, welche die Jury des Grimme-Instituts bestimmt hat. Zudem wurde bekannt, dass Unheilig und die Pet Shop Boys zu den Live-Acts des Abends zählen werden.
Der Deutsche Radiopreis gibt die Nominierungen in drei Kategorien bekannt: "Beste Programmaktion", "Beste Morgensendung" und "Bestes Interview". Im Rennen um die spektakulärste Aktion im Tagesprogramm hoffen Klassikradio für "Beethoven für alle", WDR KiRaKa für "Herzfunk" und Radio Brocken für "1000 Gründe für Sachsen-Anhalt" auf einen Preis. Der Sieger wird vom Unheilig-Frontmann Der Graf verkündet. "Ich hab' im Radio 'Der Weg‘ von Herbert Grönemeyer gehört und geheult. Das war richtig schön – mein persönlicher, ehrlicher Radiomoment. Ohne Radio wäre die Welt ärmer. Wir fahren 120.000 Kilometer im Jahr Auto – und da bin ich froh, dass es Radio gibt. Ich habe im Auto keine CD. Ich höre einfach stundenlang Radio", so der Unheilig-Sänger.
Das Rennen um den Deutschen Radiopreis in der Rubrik "Beste Morgensendung" wird zwischen 104.6 RTL Berlins Hitradio ("Arno & die Morgencrew - Berlins lustigste Morgensendung“), NDR 2 mit "Ponik & Petersen - Der NDR 2 Morgen" und "Guten Morgen Bayern" auf Antenne Bayern entschieden. Laudator ist Schauspieler Christoph M. Orth.
Die dritte Kategorie lautet "Bestes Interview". Hier sind WDR2 für "WDR2 Sonntagsfragen: Gisela Steinhauer im Gespräch mit Bas Kast", NDR Info für "Der Talk: Almut Engelien im Gespräch mit Susanne Preusker" (gesendet auch im kulturradio des rbb) und Bayern 2 für "Eins zu Eins: Der Talk", für das Interview von Norbert Joa mit Christof Wackernagel, nominiert. Der Preis wird von "Spiegel"-Chefredakteur Georg Mascolo überreicht.
Uwe Kammann, Direktor des Grimme-Instituts: "Die Nominierungen spiegeln das große und vielfältige Repertoire der Einreichungen. In jeder Kategorie wiederum wird eindrucksvoll die Bereite des Spektrums sichtbar, sowohl bei den privaten als auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Im Gesamtergebnis sieht die Jury eine Grundannahme bestätigt: Radio verfügt über großes Potential und viele Qualitäten."
"Dieser Preis auf der Fensterbank macht schon ein bisschen glücklich, schrieben uns Gewinner des Vorjahres. Bundesweit zu den besten Drei zu gehören, ist für die Nominierten bereits eine hohe und vor allem verdiente Auszeichnung. Denn unsere Macher am Mikrofon sorgen Tag für Tag rund um die Uhr dafür, dass unsere Hörer ein Stück weit glücklicher durch den (All-)Tag gehen. Die hervorragenden Leistungen unserer Programm-Macher gewährleisten bei dem schon jetzt sehr hohen Niveau weiter steigende Hörerzahlen – insbesondere bei den jungen Zielgruppen", ergänzt Lutz Kuckuck, Geschäftsführer Radiozentrale und Mitglied im Radiopreis-Beirat.
Die Verleihung des Deutschen Radiopreises geht am 6. September im Schuppen 52 im Hamburger Hafen über die Bühne und wird bundesweit im Radio, Fensehen und Internet übertragen. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk. Die Gala wird von Barbara Schöneberger moderiert.