25.04.2013  Recorded Music  Wirtschaft

Deutsche Content Allianz bei Angela Merkel: Viel Verständnis, wenig Konkretes

 

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing Vertreter der Deutschen Content Allianz am 23. April zu einem Gespräch über den Wert geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter. Dabei wurde vor allem eins vereinbart: ein kontinuierlicher Dialog.

Bundeskanzlerin Angela Merkel "äußerte Verständnis für die Anliegen der Deutschen Content Allianz und betonte die Rolle kreativer Leistungen für eine funktionierende demokratische Gesellschaft", heißt es in einer Mitteilung des BVMI, dessen Vorstandsvorsitzender Prof. Dieter Gorny als Teil der Deutschen Content Allianz am Treffen mit der Bundeskanzlerin teilnahm.

Teilnehmer

Weitere Vertreter der Deutschen Content Allianz, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen wurden, waren Monika Piel (Intendantin des Westdeutschen Rundfunks), Helmut Heinen (Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger), Prof. Dr. Gottfried Honnefelder (Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels), Dr. Harald Heker (Vorstandsvorsitzender der GEMA), Alexander Thies (Vorsitzender des Gesamtvorstandes der Produzentenallianz), Manuela Stehr (Präsidentin der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft), Dr. Knut Boeser (Geschäftsführender Vorstand des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren), Prof. Dr. Dr. Hubert Burda (Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger), Jürgen Doetz (Bevollmächtigter des Vorstands des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien), Dr. Thomas Bellut (Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens) sowie Iris Berben (Präsidentin der Deutschen Filmakademie).

Jürgen Doetz erklärte in einem Statement, dass die Deutsche Content Allianz es begrüße, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel der Thematik persönlich annehme, zumal "aus Sicht der Kreativwirtschaft (...) in dieser Legislaturperiode wesentliche Anliegen vor allem bei der Weiterentwicklung des Rechtsrahmens offen geblieben" seien. Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft habe die netzpolitische Diskussion bislang in erster Linie "technikorientiert geführt", heißt es in der Mitteilung des BVMI weiter. Im Fokus der poltischen Diskussion müsse jedoch "der Wert medialer Inhalte als Treiber technologischer Entwicklung" stehen.

Kontinuierlicher Dialog vereinbart

Bundeskanzlerin Angela Merkel habe "Verständnis für die Anliegen der Deutschen Content Allianz" gezeigt und "die Rolle kreativer Leistungen für eine funktionierende demokratische Gesellschaft" betont. Unterm Strich vereinbarten die Kanzlerin und die Deutsche Content Allianz "einen kontinuierlichen Dialog".

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