28.11.2011
Szene
Berlin - Mit "Days Of Our Lives" erschien am 25. November eine neue Doku über Queen. Der Film kam als DVD und Blu-ray zum 40-jährigen Bandjubiläum in den Handel. Und noch ein weiteres – allerdings trauriges – Ereignis jährte sich dieser Tage: Am 24. November war der 20. Todestag des Queen-Sängers Freddie Mercury.
"Days Of Our Lives" (Universal) ist aus der Perspektive der Band erzählt und enthält bisher unveröffentlichte Interviews mit Brian May und Roger Taylor sowie neu entdecktes Archivmaterial. So ist beispeilsweise der erste Fernsehauftritt der Band auf der DVD und der Blu-ray enthalten. "Unser Ziel war die ultimative Queen-Dokumentation", so Rhys Thomas, Mitproduzent der Dokumentation. "Sie ist witzig, ehrlich, inspirierend und letztendlich auch ein tragischer Bericht über eine gewisse Band namens Queen, erzählt von der Band selbst. Es ist die Geschichte von vier Studenten, die sich in West London trafen, hart arbeiteten, die Welt eroberten und schließlich die Rockmusik für immer veränderten."
Matt Casey zeichnete als Regisseur von "Days Of Our Lives" verantwortlich. Die Queen-Dokumentation gliedert sich in zwei Teile. Die erste Hälfte des Films widmet sich den Jahren 1970 bis 1980. Teil zwei befasst sich mit der Zeit von 1980 bis heute. Queen gründeten sich 1970. 1975 und 1976 entstanden "A Night At The Opera" und "A Day At The Race" (beide: EMI) – Alben, die Queen zu ihrem Durchbruch verhalfen und die Musikwelt mit neuen Klängen bereicherte. "Somebody To Love", "Good-Old Fashioned Loverboy" und "Love Of My Life" setzten sich im musikalischen Gedächtnis jener Zeit fest und begeistern bis heute generationenübergreifend.
Freddie Mercury, Sänger und Frontmann der Kultband, verstarb am 24. November 1991 an einer Lungenentzündung in Folge der Immunschwäche, die mit seiner Krankheit AIDS einher ging. Seine Stimme umfasste mehr als drei Oktaven. In Montreux am Genfersee kann man eine Statue von Freddie Mercury besichtigen. Sie zeigt den Sänger in Bühnenpose.