04.11.2013  Recorded Music  International

Dänische KODA geht Lizenzvertrag mit YouTube ein

 

Kopenhagen - Nach den Verwertungsgesellschaften STIM (Schweden), AUME/AKM (Österreich), PRS for Music (UK) und der SUISA (Schweiz) hat sich nun auch die dänische KODA auf neue Lizenz-Verträge mit YouTube geeinigt.

"Mit YouTube eine Einigung zu erzielen ist ein Meilenstein, der neue Möglichkeiten für unsere Rechteinhaber eröffnet", kommentiert KODA-CEO Anders Lassen. Peter Friis, Country Director Google Nordics and Denmark, fügt hinzu: "Dies wird die Produktion dänischer Videos fördern und Musiker, Komponisten und Autoren für ihre Videos auf YouTube entlohnen. Es ist außerdem ein großer Gewinn für die YouTube-Community, für die das Musikhören und Entdecken neuer Künstler auf YouTube ein wichtiger Teil des Online-Erlebnisses ist."

Neben den bereits genannten hat YouTube in Europa u.a. mit den Verwertungsgesellschaften BUMA Stemra (Niederlande), SGAE (Spanien), SIAE (Italien), TEOSTO (Finnland), TONO (Norwegen) und SACEM (Frankreich) gültige Verträge. Die Verhandlungen der GEMA mit YouTube sind jedoch wiederholt gescheitert. Im Januar dieses Jahres hat die GEMA das Deutsche Marken- und Patentamt eingeschaltet. Die Schiedsstelle soll prüfen, wie hoch der Schadensersatz für die Nutzung von 1.000 urheberrechtlich geschützten Musikwerken des GEMA-Repertoires sein sollte und inwiefern die Mindestforderungen von 0,375 Cent pro Stream angemessen sind.

Die Google-Tochter soll mittlerweile über 23 Milliarden US-Dollar wert sein. Laut eigenen Angaben (Stand: März 2013) nutzen mittlerweile mehr als eine Milliarde User YouTube jeden Monat und sehen sich insgesamt mehr vier Milliarden Stunden Videomaterial an. Pro Minute würden 72 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen.

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