19.07.2012
International
Los Angeles – Weil Cnet und CBS in ihrer Berichterstattung über Tauschbörsen Links zu verschiedenen P2P-Anbietern gesetzt haben, drohen den beiden Newsportalen nun Millionenstrafen.
Mehrere Medienschaffende, unter ihnen der Milliardär und FilmOn-Gründer Alki David, verklagten Cnet und CBS wegen der Links zu Tauschbörsen. Der US-Richter Dale Fischer gab der Klage nun statt, weil die Links einen „Anreiz zur Urheberrechtsverletzung“ gegeben hätten. Die Klagenden wollen nun von Cnet und CBS Entschädigungszahlungen in Höhe von Hunderten Millionen Dollar einklagen.
CBS und Cnet hatten zu Seiten wie uTorrent, LimeWire, Download.com etc. verlinkt und im Artikel erklärt, wie die P2P-Dienste zu benutzen sind. Die klagenden Künstler gehen davon aus, dass CBS und Cnet von den illegalen Downloads profitierten.
Die Newsportale CBS und Cnet argumentieren hingegen, diese Artikel repräsentieren Meinungen der Autoren, nicht die des Medienhauses. Eine Anklage verletze die Redefreiheit.