04.05.2010
Baden-Baden - An der Chart-Spitze werden Plätze getauscht: Die Spitzenreiter der letzten Woche, AC/DC mit dem Soundtrack zum Kinofilm "Iron Man 2" (Columbia/ Sony Music), machen Platz für Unheilig, die mit "Große Freiheit" (Vertigo-UDR/Universal Music) nach kurzer Unterbechung bereits zum dritten mal auf den Thron zurückkehren. Auf der Drei steigen Bullet For My Valentine mit ihrem neuen Album, "Fever" (Zomba/Sony Music), in die Charts ein. Das Album war bereits eine Woche vor Release auf MySpace Music zu hören. Meat Loaf ist ihnen mit seinem aktuellen Werk, "Hang Cool Teddy Bear" (Mercury/Universal Music), als zweithöchster Neueinsteiger dicht auf den Fersen. Gentleman und sein fünftes Album, "Diversity" (Island/Universal), verlieren zwei Ränge und komplettieren somit die Top 5.
Es folgen zwei weitere Neueinsteiger: Auf der Sechs landet Kate Nash mit ihrem Album "My Best Friend Is You" (Polydor/Universal Music). Dahinter notieren Madsen mit "Labyrinth" (Vertigo/Universal Music) auf Position sieben. Es handelt sich um die zweitbeste Chart-Platzierung der deutschsprachigen Band. 2008 schaffte es das Vorgänger-Album "Frieden im Krieg" bis auf Rang sechs. Der fünfte Neueinsteiger entert ebenfalls die Top 10 und heißt Melissa Etheridge. Mit ihrem zwölften Album, "Fearless Love" (Island/Universal), erreicht sie den zehnten Platz - ihr bisher erfolgreichstes Chart-Ergebnis in Deutschland. Die Ränge acht und neun gehören Amy Macdonald und "A Curious Thing" (Mercury/Universal Music) sowie dem Scorpions-Album "Sting In The Tail" (Columbia/Sony Music).
Vermutlich begünstigt durch die DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen steigt der Soundtrack zum Film "Avatar" (Atlantic/Warner Music) ganze 52 Ränge nach oben und notiert auf Position 46. Unheilig scheinen von der Rückeroberung des ersten Platzes beflügelt und machen auch mit ihrem Live-Album 17 Plätze gut. "Puppenspiel Live - Vorhang auf!" (Interstar/Universal Music) landet auf Position 42.
Dieser Höhenflug scheint sich auch auf die Single-Charts auszuwirken: Hier lässt die Band um den Grafen zwei Plätze hinter sich und belegt in dieser Woche Rang drei. Damit tauschen Unheilig mit Mark Medlock die Positionen. "Real Love" (Columbia/Sony Music) platziert sich auf der Fünf. Die letzte Veränderung in den Top 10 ist einem Neueinsteiger zu verdanken: Jason Derulo, der in Übersee bereits erfolgreich in den Charts war, erreicht mit seiner Single-Auskoppelung "In My Head" (WB/Warner Music) den zehnten Platz.
Ansonsten bleiben die Veränderungen in den Single-Charts übersichtlich: Die Ränge eins und zwei bleiben in dieser Woche gleich. Nach wie vor belegt Mehrzad Marashi mit seiner ersten Single-Auskoppelung, "Don't Believe" (Columbia/Sony Music), die Spitzenposition. Lena Meyer-Landrut folgt mit "Satellite" (USFO/Universal Music) auf der Zwei. Auch die Positionen vier und sechs gehören wie in der Vorwoche Stromae mit "Alors on danse" (B1 Recordings/Universal Music) sowie Lady Gaga und Beyonce mit "Telephone" (Interscope/Universal Music). Erst auf der Sieben lässt sich wieder eine Änderung verzeichnen: Train und "Hey, Soul Sister" (Colimbia/Sony Music) machen einen Sprung um drei Plätze von der Zehn.
Ränge acht und neun wiederum bleiben in den Händen von Cheryl Cole und David Guetta feat. Kid Cudi. Die Single-Auskoppelungen "Fight For This Love" (Polydor/Universal Music) respektive "Memories" (Virgin/EMI Music) verändern ihre Positionen nicht. Höchster Aufsteiger sind Selena Gomez & The Scene: "Naturally" (Universal Music) macht 13 Plätze gut und notiert auf Rang 14.