06.12.2011  Recorded Music  Wirtschaft

Charts Deutschland KW49: "The Voice"-Juroren profitieren von Medienpräsenz | mit Video

 

Baden-Baden - The BossHoss steigen mit "Liberty Of Action" (Island Deutschland/Universal Music) auf Rang vier ein, doch der Einfluss von "The Voice of Germany" zeigt sich in den deutschen Charts auch an anderer Stelle. So klettern auch andere "The Voice of Germany"-Juroren mit ihren Alben auf: So klettert Rea Garvey mit "Can't Stand The Silence" (Universal Domestic Pop/Universal Music) 21 Plätze auf Rang 65 auf und Xavier Naidoo ist mit "Alles kann besser werden" (Tonpool) auf Nummer 98 zurück in den deutschen Album-Charts.

Auch in den Single-Charst macht sich die Präsenz von "The Voice of Germany" bemerkbar. "Heroes/Helden", dass die "The Voice"-Juroren Nena, Rea Garvey, Xavier Naidoo und The BossHoss gemeinsam aufgenommen haben, ist neu auf Platz 28 der deutschen Single-Charts zu finden. Zudem macht "Don't Gimme That" 17 Position gut und belegt nun die 32 der Single Top 100. Des weiteren hält sich "Can't Stand The Silence" von Rea Garvey in den Single-Charts auf Platz 58.

An der Spitze der deutschen Album-Charts steht jedoch weiterhin das "MTV Unplugged" (Starwatch/Warner Music) von Udo Lindenberg. Der zweihöchste Neueinstieg hinter "Liberty Of Action" von The BossHoss landet Adele mit ihrer Live-DVD "Live At The Royal Albert Hall" (XL Recordings/Beggars Group/Indigo) auf Position fünf. Adeles "21" klettert zudem auf Platz zwei. Erst in der vergangenen Woche meldete Media Control, dass Adeles "21" hierzulande mit 140.000 Downloads das digital bestverkaufte Album aller Zeiten ist. Zudem hat Adeles "21" in Großbritannien "Back To Black" von Amy Winehouse als das meistverkaufte Album des 21. Jahrhunderts überholt. Einer der Gründe für den Aufstieg von "21" könnte jedoch auch die sechsfache Grammy-Nominierung für Adele sein, die ebenfalls in der vergangenen Woche bekannt wurde. Neben Adele und The BossHoss steigen in den deutschen Top 20 zudem Culcha Candela mit "Flätrate" (Universal Domestic Urban/Universal Music) neu auf der Nummer 17 ein. Zudem erwähnenswert ist "Abenteuer" (Ariola/Sony Music) von Andrea Berg, das von der 20 auf Rang sieben aufsteigt. Die Spitze der deutschen Single-Charts erobert Lana Del Rey mit "Video Games".

Neben "The Voice of Germany" zeigt sich eine weitere Tendenz in den deutschen Charts: Es weihnachtet. Das bedeutet, dass wie alle Jahre Weihnachtsklassiker in die Charts zurückkehren. In dieser Woche klettert das Weihnachtsalbum "Christmas" (Reprise/Warner Music) von Michael Bublé von Position neun auf die Drei. Derweil gelingt "Last Christmas" von Wham! der Sprung von der 52 auf die 31. Noch mehr Ränge lassen Mariah Carey und Melanie Thornton hinter sich. "All I Want For Christmas" von Mariah Carey macht einen Satz nach vorne von Rang 75 auf Platz 52, während "Wonderful Dream (2007)" von Melanie Thornton 41 Plätze gutmacht und nun auf der 56 verweilt.

Das Video zu "Wonderful Dream (2007)" von Melanie Thornton. Auf tape.tv gibt's noch weitere Musikvideos.

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