07.02.2012
Wirtschaft
Baden-Baden/München - Es war zu erwarten: Lana del Rey, die Feuilletonisten bereits vor dem Release ihres neuen Album, "Born To Die" (Universal Music) zu Lobeshymnen hinriss, stürmt diese Woche auf Platz eins der deutschen Charts. Damit verdrängt Lana del Rey die Chemnitzer Band Kraftklub, die letzte Woche die Pole Position eroberte, vom Chartsthron. Gleichzeitig notiert die US-Sängerin mit ihrer Nummer-eins-Single "Video Games" (Universal Music) auf Position drei der Single-Charts.
"Video Games" von Lana del Rey. Mehr Videos gibt's bei tape.tv.
Insgesamt schaffen es diese Woche fünf Neueinsteiger in die Top 10 der deutschen Charts. Direkt hinter Lana del Rey steigt Leo Rojas mit seinem Debüt "Spirit Of The Hawk" (Sony Music) neu in den deutschen Charts ein. Der 27-jährige Panflötenspieler und Straßenmusiker aus Ecuador gewann im Dezember 2011 die fünfte Staffel der RTL-Castingshow "Das Supertalent". Auf Rang drei notiert der Düsseldorfer Rapper Farid Bang mit "Der letzte Tag deines Lebens" (7days music/Sony Music). "Es freut uns sehr", dass Farid Bang nahtlos an das erfolgreiche Jahr 2011 anschließen kann", so Klaus Munzert, Vorstand der 7days music entertainment AG. Das letzte Album von Farid Bang, "Banger leben kürzer", erreichte Platz elf der Charts. Im Mai tourt Farid Bang mit seinen neuen Songs im Gepäck durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Altmeister Leonard Cohen landet mit seinem von der Kritik hochgelobten neuen Werk "Old Ideas" (Sony Music) auf Platz vier. Ebenfalls neu dabei ist Newcomerin Christina Perri mit "Lovestrong" (Warner Music) auf der Acht.
Chartsdauergast Adele rutscht mit "21" (XL Recordings/Beggars) indes von der Zwei auf Rang fünf. Ihr Nummer-eins-Album hält sich mittlerweile seit 54 Wochen in den deutschen Charts. Andrea Berg macht vier Plätze gut und verbessert sich mit "Abenteuer" (Sony Music) von der Zehn auf Position sechs.
Neu in den Top 30 der deutschen Album-Charts sind außerdem Newcomer Max Prosa mit "Die Phantasie wird siegen" (Sony Music) auf Rang 20 und Metallica mit "Beyond Magnetic" (Universal Music) auf der 22. Auch die Castingshow "The Voice Of Germany" macht sich wieder in den Charts bemerkbar. So landet die Song-Compilation "Die Highlights" (Universal Music) neu auf der 28. Die Top 30 knapp verpasst haben Nada Surf mit ihrem Longplayer "The Stars Are Indifferent To Astronomy" (City Slang/Universal).
In den deutschen Single-Charts hat sich nur wenig getan. Auf Platz eins hält sich nach wie vor Michel Telo mit "Ai se eu te pego" (Universal Music), gefolgt von Gotye feat. Kimbra mit "Somebody That I Used To Know" (Universal Music). Neu in den Top 10 ist Taio Cruz mit "Troubelmaker" (Universal Music). Der britische R'n'B-Star verbessert sich von der Zwölf auf Rang sechs, während sich Marlon Roudette mit "Anti Hero (Brave New World)" (Universal Music) von der 19 auf Platz sieben vorpirscht. Marlon Roudettes Album "Matter Fixed" (Universal Music) klettert indes von der 86 auf Rang 40.
Neu in den Top 50 ist "The Voice"-Coach Rea Garvey mit seiner Single "Colour Me In" (Universal Music) auf der Zwölf, während die mittlerweile ausgeschiedene "The Voice"-Kandidatin Sharron Levy mit ihrer Interpretation von "Somebody That I Used To Know (Universal Music) auf der 26 landet. Auf Position 17 melden sich Deichkind mit der ersten Single, "Bück dich hoch", aus ihrem neuen Album "Befehl von ganz unten", zurück.
"Colour Me In" von Rea Garvey. Mehr Videos gibt's bei tape.tv.