28.05.2013  Recorded Music  Wirtschaft

Charts Deutschland KW 22: Daft Punk feiern erste Nummer eins | mit Videos

 

Baden-Baden/München – Daft Punk landen mit ihrem neuen Album, "Random Access Memories" (Columbia/Sony Music), erstmals in Deutschland auf dem Spitzenplatz. Auch die erste Single, "Get Lucky" feat. Pharrell Williams, macht im Vergleich zur Vorwoche zwei Plätze gut und klettert auf die Eins.

Daft Punk feat. Pharrell Williams "Get Lucky (Pseudo Video)": Mehr Videos von Daft Punkt gibt's auf tape.tv.


Vier weitere Acts qualifizieren sich mit ihren neuen Alben für die Top 10: DSDS-Gewinnerin Batrice Egli landet mit "Glücksgefühle" (Polydor/Island/Universal) auf dem zweiten Platz, gefolgt von Thirty Seconds To Mars mit "Love Lust Faith + Dreams" (Universal Music International) auf der Drei. Rang fünf geht an Airbourne mit "Black Dog Barking" (Roadrunner/Warner Music). Das neue Top-10-Schlusslicht bildet in dieser Woche Jamie Cullum mit "Momentum" (Universal Music International).

Weitere Neuzugänge

Weitere Neuzugänge in den deutschen Top 20: The National mit "Trouble Will Find Me" (4AD/Beggars Group/Indigo) auf Rang elf, gefolgt vom Soundtrack zur Neuverfilmung von "The Great Gatsby" (Universal Music International) auf Platz 13. Die Positionen 19 und 20 gehen an Beth Hart & Joe Bonamassa mit "Seesaw" (Mascot/Rough Trade) sowie Michael Wendler feat. Anika mit "Come Back" (Ariola/Sony Music).

Die Single-Charts: Im Zeichen des Eurovision Song Contest 2013

In den deutschen Single-Charts schlägt sich in dieser Woche der Eurovision Song Contest 2013 nieder. Die ersten Neuzugänge nahmen allerdings nicht am eigentlichen Wettkampf teil, sondern wärmten das Publikum beim "Countdown für Malmö", der im Vorfeld des ESC vom Ersten ausgestrahlt worden war, auf. Die Rede ist von Frida Gold mit ihrer neuen Single, "Liebe ist meine Rebellion" (Warner Music), auf Rang vier. Direkt dahinter folgt ESC-Gewinnerin Emmelie de Forest mit "Only Teardrops" (Sony Music).

Frida Gold "Liebe ist meine Rebellion": Mehr Videos von Frida Gold gibt's auf tape.tv.


Madcon, die ebenfalls beim "Countdown für Malmö" auftraten, steigen mit "One Life feat. Kelly Rowland" (Epic/Sony Music) auf Platz acht in die Charts ein. Margaret Berger, die beim Eurovision Song Contest 2013 für Norwegen den vierten Platz holte, steigt mit "I Feed You My Love" (Polydor/Island/Universal) auf Rang 24 ein. Für ByeAlex aus Ungarn reichte es beim ESC mit "Kedvesem" für Platz zehn. In den Single-Charts belegt er Position 39. Lena, wie Alina Süggeler von Frida Gold Teil der deutschen Jury des Eurovision Song Contest 2013, entert mit ihrer neuen Single, "Mr. Arrow Key" (Polydor/Island/Universal) auf Rang 46. Das dazugehörige Album "Stardust" klettert von Position 95 auf Platz 65.

Anouk aus den Niederlanden, holte beim Eurovision Song Contest 2013 Platz neun und steigt in den deutschen Single-Charts mit "Birds" auf Rang 49 ein. Weiter gehts auf Position 58, wo Robin Stjernberg mit "You" entert. Beim ESC war für den Sänger aus Schweden Rang 14 drin. Der achtplatzierte Malteser Gianluca Bezzina notiert mit "Tomorrow" in den deutschen Single-Charts auf Platz 58. Eythor Ingi Gunnlaugsson platzierte "Ég á líf" beim ESC auf Rang 17 und in den deutschen Single-Charts auf Position 75.

Krista Siegfrids "Marry Me": Auf tape.tv finden Sie noch mehr Musikvideos.


Dina Garipova holte mit "What If" den fünften Platz beim Eurovision Song Contest 2013, in den Single-Charts ist Rang 78 drin. Direkt dahinter landet Marco Mengoni aus Italien mit "L'essenziale" – beim ESC war er am Ende auf der Sieben zu finden. Mit Krista Siegfrids aus Finnland und Koza Mostra & Agathonas Iakovidis aus Griechenland entern zwei weitere ESC-Teilnehmer die deutschen Single-Charts: Siegfrids, die den ESC auf Rang 24 abschloss, holt mit "Marry Me" Platz 84 in den Charts, direkt dahinter landen Koza Mostra, die mit "Alcohol Is Free" den sechsten Platz beim ESC erreichten. Zu guter Letzt steigt Roberto Bellarosa mit "Love Kills" auf Position 90 in die Charts ein. Der Belgier holte beim ESC Rang zwölf.

Cascada: die erfolgreichsten Aufsteiger

Die deutschen Teilnehmer Cascada sind mit "Glorious" (Polydor/Island/Universal) in dieser Woche die erfolgreichsten Aufsteiger in den deutschen Single-Charts. Der Titel macht ganze 45 Plätze gut und klettert von Rang 78 auf 33. Auf dem Podest finden sich neben Daft Punk auf der Eins Capital Cities mit "Safe And Sound" (Universal Music International) auf der Zwei sowie Beatrice Egli mit "Mein Herz" auf der Drei.

Capital Cities "Safe And Sound": Mehr Videos sehen Sie auf tape.tv.


Die Charts wurden in der Woche vom 17. bis 23. Mai 2013 erhoben.


Daft Punk "Random Access Memories" – Download oder CD bei:


0 Leser fanden diesen Beitrag lesenswert

0 Leser fanden diesen Beitrag weniger lesenswert

Vielen Dank für Ihre Meinung.

Sie haben schon an der Berwertung teilgenommen.

Sie haben ihre Meinung geändert.


 
 
 

Weitere News

 
 

27.05.16 |

Recorded Music

Szene

Die neue Musikshow auf ProSieben, "Musicshake by Rea Garvey", ist DOA – Dead On Arrival, wie in Amerika ein Programm genannt wird, das bereits mit der ersten Sendung floppt.

 

27.05.16 |

Recorded Music

Wirtschaft

Nach drei Wochen an der Spitze der deutschen Album-Charts muss Udo Lindenberg mit "Stärker als die Zeit" nun eine Position durchrutschen. Beerbt wird der Altrocker vom Deutschrapper Kontra K, der mit "Labyrinth" seine erste Pole Position feiert.

 

27.05.16 |

Live Entertainment

Wirtschaft

Nachdem CTS Eventim das vergangene Geschäftsjahr mit einem neuen Bestwert abgeschlossen hat, ist der Live-Konzern auch erfolgreich ins Jahr 2016 gestartet. Der Umsatz stieg dabei auf 163,2 Millionen Euro – ein Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

 

27.05.16 |

Live Entertainment

Spielstätten

Der Eigentümer hält das Partyprogramm angeblich für „uncool“. Der Fall geht vors Gericht.