01.07.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Charts 27/2016: In Extremo landen mit "Quid pro quo" dritte Eins

 

Baden-Baden - Mit ihrem zwölften Studioalbum, "Quid pro quo" (Vertigo/Capitol/Universal Music), erreichen In Extremo nach "Sterneneisen" (2011) und "Sängerkrieg" (2008) ein drittes Mal die Spitze der deutschen Album-Charts.

Bereits in den Midweek-Charts hatte sich der Sieg der Berliner Mittelalter-Rocker abgezeichnet. Kein Neueinsteiger kommt "Quid pro quo" auch nur nahe – der nächste Neueinsteiger folgt erst auf Rang acht mit "Conversations" zwischen Gentleman & Ky-Mani Marley (Vertigo/Capitol/Universal Music). Nur ein weiteres neues Album schafft es in die Top 10: Neil Young + Promise Of The Real mit "Earth" (Reprise/Warner Music) auf der Zehn.

Der Vorwochenerste, Böhse Onkelz mit "Böhse für's Leben - Live am Hockenheimring 2015", fällt auf Position vier.

Nicht mehr ganz unter den besten Zehn, wie noch in den Midweek-Charts prognostiziert, landet hingegen Doros "Strong And Proud" (Nuclear Blast Warner Music) auf der Elf sowie Whitechapel mit "Mark Of The Blade" (Metal Blade/Sony Music) auf Position 16. Ebenfalls neu in den Top 20 finden sich zudem Anderson/Stolt mit "Invention Of Knowledge" (Inside Out Music/Sony Music) und Seeed-Frontmann Dellé mit "Neo" (Virgin/Universal Music) auf den Plätzen 18 bzw. 19.

Einziger weiterer Neueinsteiger innerhalb der Top 50 ist Steve Hackett mit "The Total Experience Live In Liverpool" (Inside Out Music/Sony Music) auf Rang 25. Dank seiner Open-Air-Konzerte kehrt allerdings Bruce Springsteen mit seiner Box "The Ties That Bind: The River Collection" (Columbia/Sony Music) in die Charts zurück und schafft den Re-Entry auf Platz 49.

Neu dabei sind hingegen in der unteren Hälfte der Top 100 noch "Masters Of Evil" von Denner/Shermann (Metal Blade Records/Sony Music) auf der 55, DJ Shadow mit "The Mountain Will Fall" (Mass Appeal/Groove Attack) auf Position 57, der Soundtrack zu "Game Of Thrones (Music From The HBO Series - Season 6) (Sony Classical) auf der 60, "Vessels" von Be'Lakor (Napalm/Universal Music) auf Platz 62, das selbstbetitelte Album des Krypteria-Nebenprojektes And Then She Came (Napalm/Universal Music) auf der Nummer 69 sowie der Soundtrack zu "Ein ganzes halbes Jahr" (Interscope/Universal Music) auf Rang 94 und Richter mit "Schwarzweiss" (Richter/Believe Digital) auf Platz 99.

Neben Bruce Springsteens "River Collection" machten besonders Ernst Mosch & seine Egerländer Musikanten mit "Das große Lebenswerk" (Re-Entry auf Platz 65), Santianos "Von Liebe, Tod und Freiheit" (Re-Entry auf der 71), "Blurryface" von Twenty One Pilots (58 → 33) und Silbermonds "Leichtes Gepäck" (87 → 64) große Sprünge nach oben.

Single-Charts

In den Single-Charts finden sich nur sechs Neueinsteiger in dieser Woche, der höchte davon auf Position 51: DieLochis mit "Lieblingslied". Außerdem neu dabei sind auf der 63 "Sucker For Pain" von Lil Wayne, Wiz Khalifa & Imagine Dragons feat. Logic, Ty Dolla $ign & X Ambassadors, auf der 75 Sido mit "Hamdullah", auf der Nummer 83 "Lang lebe der Tod" von Casper feat. Blixa Bargeld, Dagobert & Sizarr, auf der 95 "Sofia" von Alvaro Soler sowie auf der 100 Drake mit "Controlla".

Auf der Eins bleibt hingegen eine weitere Woche "This Girl" von Kungs feat. Cookin' On 3 Burners, von hinten schleicht sich jedoch Imany mit "Don't Be So Shy" an, das sich von der Sieben auf Platz zwei vorpirscht.

Die größten Sprünge nach oben machen in den Single-Charts in dieser Woche "Ride" von Twenty One Pilots (62 → 34), Selena Gomez' "Kill Em With Kindness" (89 → 61), OneRepublic mit "Wherever I Go" (73 → 52) und "Perfect Strangers" von Jonas Blue feat. JP Cooper (97 → 77).


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>> PDF-Download: Offizielle Deutsche Charts 27/2016 <<

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