04.03.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Charts 10/2016: Schiller feiert dritte Eins in Folge | mit Videos

 

Baden-Baden – Zum Ende hin war es dann doch deutlich: Schiller ging aus dem Charts-Dreikampf zur Wochenmitte als Sieger hervor und läutet die Glocke auf Platz eins. "Future" (Polydor/Island/Universal Music) ist nach "Opus" (2013) und "Sonne" (2012) Schillers drittes Nummer-eins-Album hintereinander. Inklusive "Sehnsucht" (2008) und "Weltreise" (2001) sichert sich das Musikprojekt nun sogar seine fünfte Pole Position.

The Future (Pt. 1+2) von Schiller auf tape.tv.

Der Konkurrenz ist hingegen im Schlussspurt etwas die Puste ausgegangen: Macklemore & Ryan Lewis schaffen es mit "This Unruly Mess I've Made" (ADA/Global/Warner Music) jedoch ebenso in die Top 5 wie Anthrax mit "For All Kings" (Nuclear Blast/Warner Music). Fantasy notieren nach ihrem Nummer-eins-Erfolg der Vorwoche mit "Freudensprünge" (Ariola/Sony Music) nun auf Rang drei.

Auf den vorderen zehn Plätzen finden sich außerdem die Neueinsteiger dArtagnan mit "Seit an Seit" (SevenOne Music/Sony Music), "Geiles Himmelsblau" von Voxxclub (Electrola/Universal Music) und Nimos "Habeebeee" (385ideal/Groove Attack) ein.

Vier weitere neue Alben schaffen den Sprung in die Top 20: Blutengels "Nemesis – Best Of And Reworked" (Out Of Line/Rough Trade), "Weekend Man" von Royal Republic (Vertigo/Capitol/Universal Music), Pillaths "Onkel Pillo" (Ruhrpott Elite/Warner Music) und Magnum mit "Sacred Blood, Divine Lies" (Steamhammer/SPV). Etwas weiter hinten platzieren Massendefekt zudem "Echos" (MD Records/Rough Trade).

In jener Charts-Region gelingen Phil Collins außerdem mit "Hello, I Must Be Going!" (1982) und "Dance Into The Light" (1996, je Rhino/Warner Music) zwei hohe Re-Entrys. Die beiden Alben wurden kürzlich als remasterte Doppel-CD-Ausgaben neu herausgebracht.

Die genauen Positionen sind unten im PDF-Download kostenfrei für alle "musikmarkt"-Abonnenten einzusehen.

Weitere Neueinsteiger

Das zweite Viertel der Album-Charts weist fünf weitere Neueinsteiger aus, angefangen mit "I Like It When You Sleep, For You Are So Beautiful Yet So Unaware Of It" von The 1975 (Polydor/Universal Music). Mit einigen Plätzen Abstand folgen dann Madeline Junos "Salvation" (Embassy Of Music/Tonpool), The New Roses mit "Dead Man's Voice" (Napalm/Universal Music) und "We Survive" von Medina (We Love Music/Universal Music). Zeichentrick-Held SpongeBob chartet mit "Das schwammose Album" (Sony Media/Sony Music) zudem um mehrere Plätze besser als von den Midweek-Charts prophezeit: 47 statt 74.



Die Neueinsteiger-Riege in der zweiten Hälfte der Charts eröffnen Project Pitchfork mit "Second Anthology" (Trisol/Soulfood), gefolgt von Sinan-Gs "Free Sinan-G" (Major Movez/Universal Music), Steel Panther mit "Live From Lexxi's Mom Garage" (Open E Music/Rough Trade) und dem Sampler "George Fest: A Night To Celebrate The Music Of George Harrison" (BMG Rights/Rough Trade).

Ebenfalls neu im Ranking tauchen darüber hinaus L'âme Immortelle mit "Unsterblich – 20 Jahre L'âme Immortelle" (Trisol/Soulfood), das David-Bowie-Best-of "Bowie At The Beep" (EMI/Warner Music) und Ella Endlichs "Träume auf Asphalt" (Electrola/Universal Music) auf.

Bonnie Raitts "Dig In Deep" (ADA/Redwing/Warner Music), Supersonic Blues Machine mit "West Of Flushing, South Of Frisco" (Mascot Label Group/Rough Trade) und "Dead Dawn" von Entombed A.D. (Century Media/Sony Music) komplettieren schließlich die Liste der 26 Neueinsteiger in den deutschen Album-Top-100.

Die Single-Charts

Die Top 10 der deutschen Single-Charts präsentieren sich in dieser Woche fast komplett als Abziehbild der Vorwoche, lediglich "Work" von Rihanna feat. Drake (Universal) und "Love Yourself" von Justin Bieber (Universal) tauschen die Positionen. Alan Walker besetzt mit "Faded" (Sony) ein weiteres Mal den Spitzenplatz.

Dies bedeutet auch, dass Jamie-Lee Kriewitz vorerst eine etwas weniger erfolgreiche Aufholjagd starten konnte, als kurz nach ihrem Sieg beim deutschen ESC-Vorentscheid von GfK Entertainment prognostiziert: Statt auf die Zwei geht es für "Ghost" (Universal) "nur" rauf auf die Zwölf – von Platz 65 aus nichtsdestoweniger ein beeindruckender Sprung. Alex Diehl (Platz zwei beim Vorentscheid) re-entert mit "Nur ein Lied" (Universal) zudem auf Rang 44.



Der höchste Neueinstieg gelingt indes Udo Lindenberg mit "Durch die schweren Zeiten" (Warner), der Vorab-Single von "Stärker als die Zeit" – Udo Lindenbergs erstes Studioalbum seit acht Jahren. Neu dabei sind in dieser Woche zudem Smith & Burrows mit "Wonderful Life" (PIAS), Xavier Naidoo mit "Frei" (Tonpool), "Geh nicht weg" von Gestört aber GeiL & Marc Narrow (Kontor) und Nico & Vinz feat. Kid Ink & Bebe Rexha mit "That's How You Know" (Warner).


GfK Entertainment und "musikmarkt" stellen "musikmarkt"-Abonnenten die gesamten Single- und Album-Top 100 inklusive der Konzern-, Label- und Marketing-Division-Marktanteile sowie die Top 30 Compilation-Charts ab sofort als PDF-Download zur Verfügung. Die ausführliche Datei kann nach Login unter folgendem Link herunterladen werden:

>> PDF-Download: Offizielle Deutsche Charts 10/2016 <<

Das "musikmarkt"-Charts-ePaper im gewohnten Format mit sämtlichen Charts gibt es Mittwoch nachmittags. Diese werden im "musikmarkt"-Charts-Portal veröffentlicht und im "musikmarkt"-Charts-Service-Archiv archiviert.

Infos zum "musikmarkt"-Abo gibt es auf >> www.musikmarkt.de/Abo <<.



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