12.02.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Charts 07/2016: Prinz Pi und Alan Walker machen das Rennen | mit Videos

 

Baden-Baden – Prinz Pi hat es geschafft: Der Deutschrapper bringt mit "Im Westen nix Neues" (Keine Liebe/Groove Attack) seinen Vorsprung aus den Midweek-Charts über die Ziellinie und steht somit mit dem dritten Album in Folge ganz oben. In der Vergangenheit war ihm dies bereits mit "Kompass ohne Norden" (2013) und "pp=mc²" (2015, als Prinz Porno) gelungen.

1,40m von Prinz Pi feat. Philipp Dittberner auf tape.tv.

Da in den vergangenen drei Wochen auch Azad, Summer Cem und Ssio eine Nummer-eins-Platzierung hinlegten, werden die deutschen Album-Charts nun zum vierten Mal hintereinander von einem deutschsprachigen Rap-Album angeführt. Ssio notiert mit "0,9" (Alles oder Nix/Groove Attack) in dieser Woche auf Platz 13.

Hinter Prinz Pi klettert der Soundtrack zu "Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs" (Kiddinx/Warner Music) einen Platz nach oben auf die Zwei. Und auch Rihanna macht nach dem überraschenden Release von "Anti" (Def Jam/Universal Music) Boden gut: das Album springt von der Zwölf auf die Drei.

Steuerten Scooter zur Wochenmitte noch auf die Top 5 zu, so schrammt "Ace" (Sheffield Tunes/Edel) nun knapp daran vorbei und platziert sich auf der Sechs. Für H.P. Baxxter & Co. jedoch kein Grund zur Klage, denn seit dem Nummer-zwei-Album "Under The Radar Over The Top" von 2009 war kein Scooter-Album mehr so hoch gechartet. Inklusive des Best-ofs "Push the Beat for This Jam – The Second Chapter" verzeichnet das Trio nun hierzulande zudem seine zehnte Top-10-Platzierung.

Punktgenau in der Spitzengruppe landet darüberhinaus Elton John mit "Wonderful Crazy Night" (EMI/Universal Music). Etwas weiter hinten, aber immer noch in den Top 20, charten zudem Rapidos "Messias" (RecordJet/Soulfood) und "Let Me Get By" von der Tedeschi Trucks Band (Concord/Universal Music).

Die genauen Positionen sind unten im PDF-Download kostenfrei für alle musikmarkt-Abonnenten einzusehen.

Weitere Neueinsteiger

Der einzige weitere Neueinsteiger in der vorderen Hälfte der deutschen Album-Charts ist "Gib mir mehr" von Lumaraa (Bassukah/Delta Music), zudem re-entern die Amigos mit "Santiano Blue" (Ariola/Sony Music) auf der 37.



Auf den hinteren 50 Plätzen steigen unter anderem The Cult mit "Hidden City" (Cooking Vinyl/Indigo), Twins "Auuuf jetzt!" (Lucky7/Groove Attack), "Khalifa" von Wiz Khalifa (Atlantic/Warner Music), X Ambassadors mit "VHS" (Interscope/Universal Music) und "Holy" von Blackout Problems (Uncle M/Cargo).

Komplettiert werden die deutschen Album-Top-100 mit den Neueinstiegen von Prongs "X - No Absolutes" (Steamhammer/SPV) und GoGo Penguins "Man Made Object" (Blue Note/Universal Music).

Führungswechsel in den Single-Charts

Drei Wochen lang standen Mark Forster und Felix Jaehn als Eff mit "Stimme" (Universal) ganz oben in den deutschen Single-Charts, nun machen die beiden Platz für einen neuen Spitzenreiter. Dieser heißt Alan Walker und ist mit dem Song "Faded" (Sony) in seiner fünften Charts-Woche auf der Pole Position angekommen. Erstmals platziert war die Single vor vier Wochen auf Position 69, im vergangenen Monat arbeitete sie sich Schritt für Schritt nach vorne.

Der norwegische DJ Alan Walker ist gerade einmal 18 Jahre alt, bekannt wurde er über Social Media-Portale und die Gamer-Szene. Den Gesang zu "Faded" steuert ebenfalls eine Newcomerin bei: Iselin Solheim.



Zur Wochenmitte lag Alan Walker noch hinter Jonas Blue und Dakota, die mit "Fast Car" (Universal) ebenfalls die Spitze im Visier hatten. Letztlich müssen sich die beiden jedoch mit dem Silberrang begnügen – nichtsdestotrotz ein Sprung über fünf Plätze nach oben.

Den Sprung in die Single-Top-10 schaffen zudem Stereoact feat. Kerstin Ott mit "Die immer lacht" (Edel), G-Eazy feat. Bebe Rexha mit "Me, Myself & I" (Sony) und X Ambassadors mit "Renegades" (Universal). Alle drei Songs machen dabei mehrere Positionen gut.

Einen Neueinsteiger findet man erstmals auf Platz 40, wo die früheren "DSDS"-Finalisten Sarah & Pietro mit "Nur mit dir" (Rough Trade) landen. Ebenfalls neu im Ranking sind desweiteren Mike Posner mit "I Took A Pill In Ibiza" (Universal), "Kompliziert" von Namika (Sony) und AnnenMayKantereits "Pocahontas" (Universal).

Außerdem sind mehrere karnevalbedingte Re-Entrys zu vermelden: "Et jitt kein Wood" von Cat Ballou, Kasallas "Pirate" und "Stadt met K" (alle Zebralution) sowie Querbeat mit "Nie mehr Fastelovend" (Universal).


GfK Entertainment und "musikmarkt" stellen "musikmarkt"-Abonnenten die gesamten Single- und Album-Top 100 inklusive der Konzern-, Label- und Marketing-Division-Marktanteile sowie die Top 30 Compilation-Charts ab sofort als PDF-Download zur Verfügung. Die ausführliche Datei kann nach Login unter folgendem Link herunterladen werden:

>> PDF-Download: Offizielle Deutsche Charts 07/2016 <<

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