22.01.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Charts 04/2016: Azad und Eff erobern die Spitzenplätze | mit Videos

 

Baden-Baden – Fast ein Viertel der Plätze in den deutschen Album-Charts wird in dieser Woche von Neueinsteigern belegt. Am höchsten platziert sich dabei – wie bereits zur Wochenmitte – Azad, der mit "Leben II" (Bozz Music/Groove Attack) seine erste Album-Pole einfährt. 2007 hatte der Deutschrapper mit "Prison Break Anthem (Ich glaub an dich)" feat. Adel Tawil bereits eine Nummer-eins-Single vorgelegt.



Das Interesse an David Bowies Musik reißt über eine Woche nach dem Tod des Künstlers weiterhin nicht ab. "Blackstar" (Columbia/Sony Music), Bowies zweites Nummer-eins-Album hierzulande, notiert auf der Zwei, während "Nothing Has Changed (The Best Of David Bowie)" (Parlophone/Warner Music) von der Fünf auf die Vier klettert.

Desweiteren verbessern sich "The Next Day" (Columbia/Sony Music) von Platz 48 auf 38 und "Best Of Bowie" (Parlophone/Warner Music) von Rang 89 auf 41. Darüber hinaus feiert "A Reality Tour" (Columbia/Sony Music) Re-Entry, das Best-of "Five Years (1969-1973)" (Parlophone/Warner Music) hält sich in den Top 100 und "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars" (Parlophone/Warner Music) von 1972 platziert sich erstmals im Ranking.

Oben in der Album-Liste belegen außerdem Niedeckens BAP mit "Lebenslänglich" (Vertigo/Capitol/Universal Music) auf der Drei, Unantastbar mit "Hand aufs Herz" (Rookies & Kings/Soulfood) auf der Fünf und der Soundtrack zu "Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs" (Kiddinx/Warner Music) auf der Sieben gute Plätze.

Weitere Neueinsteiger

In die Top 20 schaffen es zudem Axel Rudi Pell mit "Game Of Sins" (Steamhammer/SPV), Plusmachers "Die Ernte" (Kopfticker/Groove Attack), "Keine Gefahr" von Dota (Kleingeldprinzessin/Broken Silence), Goitzsche Front mit "Mo(nu)ment" (D.O.R./Soulfood) und Vargs "Das Ende aller Lügen" (Napalm/Universal Music). Knapp dahinter platzieren sich Panic! At The Disco mit "Death Of A Bachelor" (Atlantic/Warner Music), Daughters "Not To Disappear" (4ad/Beggars Group/Indigo) und "Tiergarten" von Terrorgruppe (Destiny/Broken Silence).

Die genauen Platzierungen der gesamten Top 100 stehen weiter unten als PDF-Download allen "musikmarkt"-Abonnenten kostenfrei zur Verfügung.



Sechs weiteren Neuerscheinungen gelingt der Einstieg in der vorderen Hälfte der Album-Charts: "Daemon" von Laas Unltd. (Major Movez/Universal Music), Grigory Sokolovs "Schubert & Beethoven" (Deutsche Grammophon/Universal Music), Matt Simons mit "Catch & Release" (PIAS/Rough Trade) sowie den Metal-Releases "Scary Creatures" von Brainstorm (AFM/Soulfood), "Into The Legend" von Rhapsody Of Fire (AFM/Soulfood) und Witchcraft mit "Nucleus" (Nuclear Blast/Warner Music).

Die Gruppe der insgesamt 24 Neueinsteiger komplettieren schließlich Skunk Anansie mit "Anarchytecture" (Earmusic/Edel), The Temperance Movement mit "White Bear" (ADA/Earache/Warner Music), "Durch dick und dünn" von Schramme11 (RCA/Sony Music), Erik Cohens "Weißes Rauschen" (Ryl Nkr/Rough Trade) sowie Seiler und Speer mit "Ham kummst" (Preiser).

Erneute Wachablösung auf dem Single-Thron

Nachdem vergangene Woche erst Matt Simons mit "Catch & Release" im Deepend-Remix (PIAS) Adeles elfwöchige "Hello"-Herrschaft (Beggars) beendet hatte, wird der Song nun direkt wieder an der Spitze der Single-Charts abgelöst. Denn Eff belohnen sich in ihrer achten Chart-Woche – "Stimme" (Universal) war Anfang Dezember auf Rang 24 eingestiegen – für ihre Ausdauer mit Platz eins.

Eff steht für den ausgesprochenen Anfangsbuchstaben von (Mark) Forster und Felix (Jaehn). Ersterer hat den Gesang auf "Stimme" übernommen, letzterer zeichnet für die Produktion verantwortlich. Felix Jaehn verbucht damit nach seinem Remix von Omis "Cheerleader" und der Neuinterpretation von Chaka Khans "Ain't Nobody (Loves Me Better)" feat. Jasmine Thompson bereits seinen dritten Nummer-eins-Hit. Mark Forster steht nach Platz zwei für "Au revoir" feat. Sido zum ersten Mal auf dem Single-Thron.



Innerhalb der Top 5 verbessern sich zudem Shawn Mendes mit "Stitches" (Universal) und Major Lazer feat. Nyla mit "Light It Up" (Warner), außerdem erreichen Lukas Graham mit "7 Years" (Universal) erstmals die Top 10.

Der höchste Neueinstieg gelingt Jonas Blue feat. Dakota mit "Fast Car" (Universal) auf Platz 41. Ebenfalls unter den Neuen im Single-Ranking: The Chainsmokers feat. Rozes mit "Roses" (Sony), 5 Seconds Of Summer mit der "Dschungelcamp"-Hymne "Hey Everybody!" (Universal) und Twenty One Pilots mit "Stressed Out" (Warner).


GfK Entertainment und "musikmarkt" stellen "musikmarkt"-Abonnenten die gesamten Single- und Album-Top 100 inklusive der Konzern-, Label- und Marketing-Division-Marktanteile sowie die Top 30 Compilation-Charts ab sofort als PDF-Download zur Verfügung. Die ausführliche Datei kann nach Login unter folgendem Link herunterladen werden:

>> PDF-Download: Offizielle Deutsche Charts 04/2016 <<

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