15.01.2016  Recorded Music  Wirtschaft

Charts 03/2016: David Bowie posthum mit elf Releases vertreten

 

Baden-Baden – Der kürzlich verstorbene David Bowie war bereits in den Midweek-Charts mit zwei Alben und zwei Singles vertreten – zum Ende der Charts-Woche sind es nun sogar fast drei Mal so viele Releases. Die Spitzenposition der Album-Charts belegt dabei sein neuester Longplayer "Blackstar" (Columbia/Sony Music). Somit steht der Pop-Künstler nach "The Next Day" (2013) zum zweiten Mal ganz oben.


Die Hit-Compilation "Nothing Has Changed (The Best Of David Bowie)" (Parlophone/Warner Music), die zur Wochenmitte noch auf der 16 gelistet war, feiert nun Re-Entry auf Position fünf. 2014 war die Best-of-Scheibe nach ihrer Veröffentlichung "nur" auf Platz 24 eingestiegen.

Doch damit nicht genug: Platz 48 sichert sich besagtes "The Next Day" (Columbia/Sony Music), in der zweiten Hälfte des Rankings re-entern zudem "Five Years (1969-1973)" (Parlophone/Warner Music) und "Best Of Bowie" (EMI/Warner Music).

Hier sei zudem noch kurz auf die Single-Charts vorgegriffen. Auch dort ist David Bowie mehrfach vertreten, insgesamt mit sechs Songs. Am besten platziert sich dabei "Heroes" (Warner) auf der 19 und "Space Oddity" (Warner) auf Platz 40. In der hinteren Charts-Hälfte folgen außerdem die weiteren Bowie-Klassiker "Under Pressure" (Warner) gemeinsam mit Queen und "Let's Dance" (Warner) sowie die neuen Songs "Lazarus" und "Blackstar" (beide Sony).

Weitere Neueinsteiger

Im Album-Ranking setzte sich "Blackstar" gegen zahlreiche andere Neueinsteiger durch: So eroberte das DJ-Duo Gestört aber GeiL mit seinem selbstbetitelten Debütalbum (Kontor/Edel) direkt Rang zwei. Außerdem sicherten sich B-Tight mit "Born 2 B-Tight" (Jetzt Paul/Groove Attack), Klubbb3 mit "Vorsicht unzensiert!" (Electrola/Universal Music) sowie Mariss Jansons und die Wiener Philharmoniker mit dem "Neujahrskonzert 2016" (Sony Classical/Sony Music) einen Platz in den Top 10.

Die Spitzengruppe knapp verpasst haben dafür Ignite mit "A War Against You" (Century Media/Sony Music), die Höhner mit "Alles op Anfang" (Electrola/Universal Music) und Howard Carpendale nachträglich zu seinem 70. Geburtstag mit "Das Beste von mir" (Electrola/Universal Music). Auf Platz 24 folgt zudem "Stars Wars – The Ultimate Soundtrack Collection" mit der Musik von John Williams (Sony Classical/Sony Music).



Ebenfalls neu in den Album-Top 100: Die Räuber mit "Dat es Heimat – 25 Jahre" (Ariola/Sony Music), Anastacias "Ultimate Collection" (Columbia/Sony Music), der Soundtrack zu Quentin Tarantinos "The Hateful 8" mit Musik von Ennio Morricone (Decca/Universal Music) sowie "Auf der Stelle" von 3Plusss (Warner Music).

Die genauen Platzierungen der gesamten Top 100 stehen weiter unten als PDF-Download allen "musikmarkt"-Abonnenten kostenfrei zur Verfügung.

Thronsturz in den Single-Charts

Während Adele vergangene Woche noch sowohl die Album- als auch die Single-Charts anführte, muss sie nun beide Spitzenplätze abgeben – "25" (Indigo) notiert nun auf der Drei. Besonders bei ihrer Single "Hello" (Beggars) ist dies jedoch bemerkenswert, schließlich stand der Song seit seinem Release elf Wochen in Folge ganz oben. Doch nun sichert sich Matt Simons mit dem Deepend-Remix von "Catch & Release" (Rough Trade) den Thron – und setzt damit den Deep-House-Trend fort.

Innerhalb der Top 10 verbessern sich darüber hinaus Shawn Mendes mit "Stitches" (Universal), Eff mit "Stimme" (Universal), "Light It Up" von Major Lazer feat. Nyla (Warner) und Justin Biebers "Love Yourself" (Universal) um mehrere Plätze.

Der höchste Neueinstieg in die deutschen Single-Charts gelingt – pünktlich zur Après-Ski-Saison – DJ Ötzi und Nik P. mit "Geboren um dich zu lieben" (Universal) auf Position elf. Die Top 20 erreicht zudem Geeno Smith mit "Stand By Me" (Kontor), fünf Plätze vor "1,40m" von Prinz Pi feat. Philipp Dittberner (Groove Attack).

Geboren um dich zu lieben von DJ Ötzi auf tape.tv.

Weitere Neueinstieger gibt es erst im hinteren Drittel der Top 100 zu vermelden: Alan Walkers "Faded" (Sony), "Du schaffst das schon" von Klubbb3 (Universal), Ulmo Ocin mit "Mandalo" (Sony) und "Wasn't Expecting That" von Jamie Lawson (Warner) tauchen dort neu auf.


GfK Entertainment und "musikmarkt" stellen "musikmarkt"-Abonnenten die gesamten Single- und Album-Top 100 inklusive der Konzern-, Label- und Marketing-Division-Marktanteile sowie die Top 30 Compilation-Charts ab sofort als PDF-Download zur Verfügung. Die ausführliche Datei kann nach Login unter folgendem Link herunterladen werden:

>> PDF-Download: Offizielle Deutsche Charts 03/2016 <<

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