08.09.2010
Wirtschaft
London – EMI-CEO Roger Faxon will das Musikunternehmen zukünftig wieder stark zentral steuern – und verordnet den Wandel von einer Produkt- zur Service-Company. EMI soll um drei territoriale "Drehpunkte" organisiert werden, wobei Faxon sich speziell um Nordamerika kümmert. Colin Finkelstein sei nach wie vor verantwortlich fürs Tagesgeschäft, wird aber seinen Posten als President der Region Nordamerika mit dem des COO tauschen. Dies war unter anderem Inhalt eines Sechs-Seiten-Memos, das Faxon am 7. September an die EMI-Mitarbeiter verschickte.
Die beiden anderen "Drehpunkte" – Europa/Rest der Welt und Latin Amerika – werden von David Kassler und Nestor Casonu verantwortet. Sie sind zu Chief Executive Officers ihrer Regionen ernannt worden. Leo Corbett, COO EMI Music Publishing, gehört ab sofort auch dem CEO-Office an. Zudem soll Jim Brady die Führung der neuen Abteilung Strategy Management übernehmen.
Das Unternehmen verlassen werden unter anderem Ronn Werre, COO North America and Mexico, und Mexiko, Nick Gatfield, President of New Music for North America, the UK and Ireland, sowie Billy Mann, President of New Music International.