20.01.2016  Live Entertainment  International

"Billboard"-Live-Ranking 2015: FKP Scorpio und Hallenstadion Zürich in Top 10

 

New York - Erfolgreichste Künstler, bedeutendste Konzerte und die größten Festivals. Im Zeitraum vom 12. November 2014 bis 9. November 2015 waren dies nach Auswertungen des Magazins "Billboard" Taylor Swift, The Grateful Dead und "Coachella". Dieses Jahres-Ranking 2015 zeigt aber auch die erfolgreichsten Veranstalter und Spielstätten.

Die Spitzenposition im Veranstalterbereich geht 2015 erneut an Live Nation. Der Konzernriese setzte laut "Billboard" knapp 1,4 Milliarden US-Dollar um und lockte 19.386.362 Besucher in die Shows an. Platz zwei sicherte sich AEG Live mit einem Umsatz von 1,08 Milliarden US-Dollar und 11.495.359 Besuchern. Bronze verlieh das Branchenmagazin an OCESA-CIE mit 167,8 Millionen US-Dollar Umsatz und 3.272.403 Besuchern.

In die "Top 25 Promoters" schafften es auch zwei deutsche Unternehmen: FKP Scorpio landete auf Platz 8 mit einem Umsatz von 75,7 Millionen US-Dollar und 1.055.998 Besuchern. Die Marek Lieberberg Konzertagentur positionierte sich auf Platz 22 mit 23,4 Millionen US-Dollar Umsatz und 294.396 Besuchern.

Alte, neue Spitzenreiter

Das "Billboard"-Live-Ranking umfasste auch sechs Spielstättenkategorien – aufgeteilt nach Kapazitäten. Die Top 10 der weltweit erfolgreichsten Stadien sind alle in US-amerikanischem Gebiet. Spitzenreiter ist mit 58.667.467 US-Dollar Umsatz und 920.345 Besuchern bei 35 Shows das Metlife Stadium in East Rutherford, New Jersey. Platz zwei und drei gehen an das Soldier Filed, Chicago (49.312.023 US-Dollar, 405.549 Besucher bei sieben Shows) und das Levi's Stadium in Santa Clara, Kalifornien (47.697.311 US-Dollar, 394.874 Besucher bei sieben Shows).

Auf Platz eins in der Kategorie der Venues mit mehr als 15.000 Besuchern schaffte es wie bereits schon im Jahr davor die o2 Arena in London (177.588.152 US-Dollar, 2.090.344 Besucher). Gefolgt wird die Spielstätte von dem Madison Square Garden in New York (130.359.411 US-Dollar, 1.430.809 Besucher) und der Manchester Arena in England (79.256.782 US-Dollar, 1.132.711 Besucher).

Drei Arenen aus dem deutschsprachigen Raum

Rang eins in der Kategorie der Venues zwischen 10.001 und 15.000 Zuschauer geht dieses Mal die SSE Hydro aus Glasgow (63.326.961 US-Dollar, 936.275 Besucher). Direkt dahinter platzierte sich wie im Vorjahr das Hallenstadion Zürich mit einem Umsatz von 40.795.767 US-Dollar sowie 463.568 Besuchern. Auf Platz drei – und somit einen Platz besser als im Vorjahr – steht die Mercedes-Benz-Arena in Berlin (damals noch o2 World Berlin). Diese setzte 39.109.708 US-Dollar um und lockte 659.069 Zuschauer an.

Deutscher Vertreter ist ebenfalls die Barclaycard Arena (ehemals o2 World Hamburg), die es auf Platz sechs schaffte. Insgesamt erwirtschaftete sie 25.349.208 US-Dollar und empfing 479.959 Besucher.

Kleine Venues und Clubs

Den ersten Platz in der Kategorie der 5001 bis 10.000 Besucher belegt die Radio City Music Hall in New York (109.392.813 US-Dollar, 1.507.183 Besucher). Unter den Amphitheatern setzte sich international The George in George, Washington durch (25.383.732 US-Dollar, 231.484 Besucher). Das weltweit erfolgreichste Venue unter 5000 Besuchern ist The Colosseum At Caesars Palace in Las Vegas mit 58.817.101 US-Dollar Umsatz und 396.771 Zuschauern.

Wie immer gilt es zu beachten: Das Branchenmagazin "Billboard" ermittelt seine Rankings basierend auf von Veranstaltern und weiteren Branchenmitgliedern gemeldeten Kennzahlen wie Ticketverkauf, Umsatz, Kapazität und Auslastung. Die Listen erheben deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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