20.01.2012
Messen/Events
Berlin - Obwohl in diesem Jahr keine Popkomm im Rahmen der Berlin Music Week stattfindet, soll es eine Konferenz, Showcases und Matchmakings geben. In einer Pressemitteilung heißt es, die "bisherige Angebote der Popkomm [würden] neu konzipiert, ausgebaut und weiterentwickelt".
Außerdem schreibt die Berlin Music Week, "der wegweisende Mix aus Musikwirtschaft, Festivals und Club-Events wird 2012 die Herausforderung annehmen und sich in seinem Wesen ein weiteres Mal verändern, in vielen Teilen sogar radikal neu erfinden. Auch und gerade weil die Popkomm abgesagt wurde". Daher richte sich die Berlin Music Week auch 2012 an die lokale, nationale und internationale Musikindustrie.
Weiter zählt die Berlin Music Week auf:
Alle "wichtigen Säulen" der Berlin Music Week kämen nun nach der Absage der Popkomm unter einem Dach, der Kulturprojekte Berlin GmbH, zusammen. Die Berlin Music Week öffnet vom 5. bis 9. September in Berlin die Pforten sowohl für Musikfans als auch das Fachpublikum.
"Musikmarkt" fragte am gestrigen 19. Janaur am Rande des a2n-Salongesprächs den anwesenden Sprecher des Berliner Senats, Richard Meng, wie der Berliner Senat die Nachricht der Popkomm-Absage aufgenommen habe: "Es war zu befürchten, da es ja seit Jahren eine Hängepartie war. Offenbar hat das Format keine Zukunft. Die [Berlin-] Music-Week-Leute, die ja in den letzten Jahren einiges aufgebaut haben, sind davon hoffentlich nicht zu sehr beeindruckt. Die Music Week muss und soll es weiter geben. Ob das Label Popkomm dabei noch eine Rolle spielen kann, weiß ich nicht. Die [Berlin] Music Week wollen wir zu einer attraktiven Marke Berlins entwickeln, sie soll idealerweise so ein Magnet werden wie uns das im Bereich Film oder Mode auch gelungen ist."