26.10.2012
Szene
Berlin - Der Bundesverband der deutschen Musikinstrumenten-Hersteller (BDMH) feiert in diesem Jahr nicht nur sein 50-jähriges Bestehen, sondern außerdem das 125-jähirge Jubiläum des Gütesiegels "Made In Germany". Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär und Mitglied des Bundestages, würdigte die Bezeichnung sowie den BDMH als "wichtigen Partner für die Interessenvertretung der deutschen Musikwirtschaft im Ausland.“
Gerhard A. Meinl, Vorsitzender des Bundesverbandes der deutschen Musikinstrumenten-Hersteller, des Dachverbandes Musikwirtschaft und Veranstaltungstechnik und des Bundesfachausschusses Musikwirtschaft im Deutschen Musikrat sowie geschäftsführender Gesellschafter der Firmen Wenzel Meinl und B&S, verwies auf die über 300-jährige Tradition des Musikinstrumentenbaus in Deutschland und die Bedeutung des Markenzeichens "Made In Germany". Es stehe für 100 Prozent Handarbeit. "Darüber können Umgehungsversuche wie Wertschöpfungsanteil oder letzter Fertigungsstandort nicht hinwegtäuschen, denn gerade beim Musikinstrument, bei der Kunst für Kunst, lobt das Werk seinen Meister", so Meinl.
Meinl überreichte Ernst Burgbacher im Rahmen des Festakts ein Schallstück mit dem mittelalterlichen Innungszeichen der Trompetenmacher Nürnberg als Dank und Anerkennung für seinen Einsatz für die Musikinstrumentenbranche aber auch für den Erhalt des Deutschen Musikinstrumentenpreises.
Das Foto, das während der Feierlichkeiten entstand, zeigt: (v.l.) Matthias Hörner (BMWI), Dr.-Ing. Gunter Ziegenhals (Institut für Musikinstrumentenbau), Dr. Karl-Heinz Pieper (BMWI), Prof. Dr. Conny Sibylla Restle (Musikinstrumenten-Museum), Ernst Burgbacher (BMWI), Gerhard A. Meinl (BDMH), Christian Höppner (DMR), Wolfgang Lücke (Messe Frankfurt) und Winfried Baumbach (BDMH).