25.04.2012
Wirtschaft
Cupertino/München - Apple hat seine Bilanz für das zweite Quartal 2012, das am 31. März 2012 endete, vorgelegt. Wie gewohnt fahren die Kalfornier auch dieses Mal mit einem neuen Bestwert auf: So kann der Konzern Rekord-Märzquartal-Verkäufe für iPhone, iPad und Mac. Der Nettogewinn steigt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 94 Prozent
Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 39,2 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 11,6 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal erwirtschaftete Apple einen Umsatz von 24,7 Milliarden US-Dollar und einen Netto-Gewinn von 6,00 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn des Unternehmens hat sich also fast verdoppelt. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug im zurückliegenden Quartal 64 Prozent.
In den vergangenen drei Monaten verkaufte Apple 35,1 Millionen iPhones, was im Vergleich zum Vorjahresquartal einer Absatzsteigerung um 88 Prozent entspricht. Auch bei den iPad-Verkäufen konnte der Konzern zulegen. So wurden in Q2/2012 11,8 Millionen iPads verkauft - das sind sensationelle 151 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bei den iPod-Verkäufen musste Apple allerdings erneut einen Rückgang hinnehmen. So gingen im zurückliegenden Geschäftsquartal 7,7 Millionen iPods über die Ladentheken. Zum Vergleich: In Q2/2011 waren es noch 9,02 Millionen verkaufte Stück. Ein Rückgang um 15 Prozent.
Die rückläufigen iPod-Verkäufe können die Euphorie angesichts der insgesamt sehr guten Ergebnisse nicht trüben: "Wir freuen uns riesig über 35 Millionen verkaufte iPhones und fast zwölf Millionen verkaufte iPads im Märzquartal", kommentiert Tim Cook, CEO von Apple. "Das neue iPad hat einen großartigen Start und über das laufende Jahr hinweg werden wir noch viel mehr von dieser Art an Innovation sehen, die nur Apple liefern kann."
Für das dritte Geschäftsquartal 2012 prophezeit Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer einen Umsatz von 34 Milliarden US-Dollar. Ob der Konzern noch in diesem Jahr mit neuen Produkten überraschen wird, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Für die Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) am 11. Juni sind jedenfalls bislang keine Highlights angekündigt. Im Sommer werden im Moscone West in San Francisco traditionell neue Apple-Produkte vorgestellt. So wurde etwa im Sommer 2011 Apples iCloud enthüllt. Auf der diesjährigen fünftägigen Konferenz sollen Entwickler laut Apple mehr über die Zukunft der Betriebssysteme iOS und OS X erfahren, "die es ihnen ermöglichen unglaubliche neue Apps zu entwickeln". Für Herbst wird das iPhone 5 erwartet.