07.03.2011
Digital+Mobil
New York – Dass sich Apple in Lizenzverhandlungen mit Labels befindet, ist mittlerweile nichts Neues. Der Grund dafür, dass sich der Prozess so sehr in die Länge zieht, ist laut "Billboard" die Komplexität der benötigten Lizenzen.
Ein digitales Schließfach wie Apple und auch Google es planen, würde sich von bereits existierenden Angeboten wie mSpot und MP3Tunes unterscheiden. Bei Letzgenannten würden User lediglich die Rechte an einer Musikdatei erwerben, nicht die Nutzungsrechte am Song selbst, was nur eine eingeschränkte Nutzung des Titels zulasse. Apple schwebe für seinen Musikdienst eine Lösung vor, bei der User Rechte am Song erwerben, was die Lizenzverhandlungen komplexer gestalte.
Apples Musikdienst würde voraussichtlich in den MobileMe-Service des kalifornischen Computerkonzerns integriert werden. Bislang kostete MobileMe den User 99 US-Dollar im Jahr. Laut "Billboard" plane Apple, den Service künftig kostenlos anzubieten.