21.04.2011
Wirtschaft
Cupertino, Kalifornien – Apple kann den Wert seiner Aktie im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fast verdoppeln. Zwar blieben die Verkäufe des iPad 2 hinter den Erwartungen zurück, allerdings konnte Apple vom iPhone mehr als doppelt soviele Geräte absetzen als im Vorjahresquartal.
Apple erzielte in Q2 einen Umsatz von 24,67 Milliarden US-Dollar. Das entspricht 6,40 Dollar je Apple-Aktie. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz bei 13,5 Milliarden Dollar oder 3,33 Dollar je Aktie. Der Nettogewinn betrug im zweiten Quartal 5,99 Milliarden Dollar, also etwa 95 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres (3,07 Milliarden).
Dass Apple immerhin 4,7 Millionen iPads der zweiten Generation verkaufen konnte, war der einzige Wermutstropfen in der Bilanz. Mac- und iPhone-Verkäufe sorgten dennoch für ein Ergebnis, das über den Schätzungen von Analysten und vom Konzern selbst lag. Insgesamt setzte Apple 3,76 Millionen Macs ab – 28 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2010. iPhones gingen mit 18,65 Millionen Verkäufen mehr als doppelt sooft über den Ladentisch als im Vorjahresquartal. iPod-Verkäufe fielen um 17 Prozent auf 9,02 Millionen Stück.
Apples CEO Steve Jobs zum Ergebnis: "Mit einem Quartalswachstum von 83 Prozent beim Umsatz und 95 Prozent beim Gewinn laufen wir auf Hochtouren. Und auch den Rest des Jahres werden wir weiterhin für Innovationen in allen Bereichen sorgen."
Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple, gab eine erste Prognose für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2011 ab: "Vorausschauend auf das dritte Fiskalquartal 2011 erwarten wir einen Umsatz von 23 Milliarden beziehnungsweise 5,03 US-Dollar pro verwässerter Aktie."
Auch was die iPad-2-Verkäufe angeht gab sich Apple optimistisch. "Billboard" zitiert Tim Cook, den COO des Konzerns: Apple würde die iPad-Produktion erweitern und 13 weitere Verkaufsgebiete erschließen. Damit wäre das iPad in insgesamt 39 Ländern erhältlich.