06.07.2012
Szene
München - Zum Todestag von Amy Winehouse am 23. Juli zeigt RTL 2 ein Konzert der jungen Soul-Queen. Das Konzert wurde im März 2007, kurz nachdem die Künstlerin bei den Brit Awards als "Beste Solo-Sängerin" aufgezeichnet wurde, in London aufgezeichnet. Edel veröffentlicht eine Biografie aus der Feder ihres Vaters Mitch Winehouse.
Amy Winehouse mit "Rehab" (live). Mehr Videos gibt's bei tape.tv.
Im Rahmen des Gigs präsentierte Amy Winehouse Songs ihrer beiden zu Lebzeiten veröffentlichten Alben "Frank" (2003) und "Back To Black" (2006), darunter Hits wie "Rehab", "Back To Black" und "Tears Dry On Their Own". Der internationale Durchbruch gelang der jungen Amy Winehouse 2007 mit ihrem Song "Rehab". Das dazugehörige Album, "Back To Black", bescherte ihr fünf Grammys. Kurz vor ihrem Tod machte sie indes weniger mit ihrer Musik als mit zahlreichen Skandalen vcon sich reden. RTL 2 strahlt das Konzert "Amy Winehouse Live At Porchester Hall" am 23. Juli ab 23:50 Uhr aus.
Amy Winehouse mit "Fuck Me Pumps", einem Stück aus ihrem Debütalbum "Frank". Mehr Videos gibt's bei tape.tv.
Edel veröffentlichte am 5. Juli die Biografie "Meine Tochter Amy". Auf 256 Seiten schildert Mitch Winehouse, der Vater der verstorbenen Künstlerin, den Werdegang seiner talentierten Tochter. Mitch Winehouse kümmert sich seit dem Tod seiner Tochter um die Amy Winehouse Foundation. Die Stiftung finanziert karitative Aktivitäten u.a. in Großbritannien.
Amy Winehouse verstarb am 23. Juli vor einem Jahr im Alter von nur 27 Jahren - und reihte sich damit neben Janis Joplin, Jim Morrison, Jimi Hendrix und Kurt Cobain in die Riege jung verstorbener Rockstars, den so genannten "Klub 27", ein. Die Todesursache im Fall von Amy Winehouse blieb zunächst ungeklärt, erst im Herbst stand fest: Amy Winehouse starb an einer Überdosis Alkohol. Die Alkoholmenge im Blut der 27-jährigen Grammy-Gewinnerin hätte mit 4,16 Promille mehr als das Fünffache des legalen Werts, mit dem man in Großbritannien noch Auto fahren darf, betragen, bestätigte Pathologin Suhail Baithun. Dass die Todesursache bei Amy Winehouse nicht illegale Drogen waren, wurde bereits in einer Untersuchung des Falls im August deutlich.
Kurz nach ihrem Tod eroberte Amy Winehouse postum die Charts. Allein in ihrer Heimat Großbritannien landeten vier Singles in den Top 40 der Charts. Das Album "Back To Black" erklomm sogar erneut die Spitze der Hitaparde. Auch in Deutschland schaffte es der Longplayer auf die Eins. Nach dem Tod von Amy Winehouse veröffentlichte Universal Music das Album "Lioness: Hidden Treasures". Das Werk erklomm Platz eins der britischen Charts.